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Kategorie: Allgemein

  • Fallstudie lokaler Dienstleister: Warum 247 Klicks mehr wert sein können als 14.000

    Kurz gesagt: 247 Klicks in sechs Monaten klingen nach wenig. Für einen regionalen Dienstleister mit hohem Auftragswert sind sie es nicht. Die Impressionen stiegen im selben Zeitraum um 249 Prozent, die Klicks um 96 Prozent, die durchschnittliche Position von 14,6 auf 11,2. Die Klickrate liegt bei 1,9 Prozent und damit doppelt so hoch wie bei vielen Online-Shops. Entscheidend waren Ortsseiten fürs Ruhrgebiet und Ratgeber zu echten Problemen.

    Ich bin Andreas Böhm und mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung. Diese Fallstudie zeigt bewusst kleine Zahlen. Die meisten Betriebe, mit denen ich arbeite, bewegen sich in genau dieser Größenordnung, und ich halte es für ehrlicher, das zu zeigen, als nur die größten Projekte. Daten aus der Google Search Console, 4. Mai bis 22. Oktober 2026, veröffentlicht mit Zustimmung des Kunden.

    Die Zahlen

    KennzahlErste 30 TageLetzte 30 TageVeränderung
    Klicks2753+96 %
    Impressionen1.2084.216+249 %
    Durchschnittsposition14,611,23,4 Plätze besser

    Über sechs Monate: 247 Klicks bei 13.032 Impressionen, Klickrate 1,9 Prozent. 96 Prozent der Klicks kamen aus Deutschland. Die Verteilung zwischen Handy und Computer ist mit 139 zu 104 Klicks fast ausgeglichen, anders als bei den meisten lokalen Betrieben. Hausverwaltungen und Vermieter recherchieren offenbar am Schreibtisch.

    Warum 247 Klicks hier genug sind

    Die Frage stellt sich bei dieser Größenordnung zu Recht. Die Antwort liegt in der Suchabsicht. Wer „wo kann man klingelschilder machen lassen“ oder „namensschild gravieren lassen“ tippt, will nicht stöbern, sondern beauftragen. Solche Anfragen sind selten, führen aber überdurchschnittlich oft zu einem Auftrag, und bei Hausverwaltungen hängt an einem Erstauftrag oft eine ganze Liegenschaft.

    Deshalb ist die absolute Klickzahl für sich genommen wertlos. Entscheidend ist, wie viele davon anfragen und was ein Auftrag wert ist. Zum Vergleich: Ein Online-Shop in einer anderen Fallstudie kam im selben Zeitraum auf 14.847 Klicks, aber mit halb so hoher Klickrate und deutlich kleineren Warenkörben. Zwei völlig verschiedene Geschäftsmodelle, zwei völlig verschiedene sinnvolle Kennzahlen.

    Was funktioniert hat

    SeiteKlicksCTRPosition
    Startseite792,5 %12,2
    Vorlage für Namensschilder401,7 %25,0
    Ersatzteile153,3 %9,0
    Ratgeber: Wer ist zuständig für das Klingelschild140,8 %7,1
    Ortsseite Hagen1014,7 %5,4
    Ortsseite Gelsenkirchen86,3 %11,3

    Die beiden Ortsseiten sind der interessanteste Posten. Sie bringen nur zehn und acht Klicks, haben aber mit 14,7 und 6,3 Prozent die mit Abstand beste Klickrate der ganzen Seite. Wer bei „Klingelschilder Hagen“ sucht, klickt fast immer. Das ist der Beleg dafür, dass Ortsseiten funktionieren, wenn sie echten Inhalt für den jeweiligen Ort haben und nicht nur eine Vorlage mit ausgetauschtem Stadtnamen sind.

    Die Ratgeber-Artikel arbeiten anders: viele Impressionen, wenig Klicks, dafür gute Positionen. „Klingelanlage defekt, was tun“ steht auf Position 9 und holt 1.577 Impressionen bei zehn Klicks. Diese Artikel verkaufen nichts direkt, sorgen aber dafür, dass die Seite bei Google und in KI-Antworten als zuständig für das Thema erkannt wird.

    Sichtbarkeit in KI-Antworten

    Im Bericht zu generativer KI stehen für den Zeitraum ab Mitte Mai 1.018 Impressionen. Interessanter als die Summe ist der Verlauf: Bis Ende August lag der Wert bei etwa fünf Impressionen am Tag, seit September bei 15 bis 30. Eine Verdreifachung innerhalb weniger Wochen, parallel zur Arbeit an den Ratgeber-Inhalten.

    Das deckt sich mit dem, was technisch dahintersteckt: Inhalte, die eine konkrete Frage klar beantworten, sind das Material für KI-Antworten. Nachzulesen unter RAG einfach erklärt.

    Was die Zahlen nicht sagen

    Auf einer kleinen Datenbasis sind Prozentwerte mit Vorsicht zu genießen. Von 27 auf 53 Klicks sind rechnerisch 96 Prozent, in absoluten Zahlen aber 26 Klicks. Eine einzelne gute Woche verschiebt solche Werte spürbar. Verlässlicher ist der Impressionsverlauf, weil er auf deutlich größeren Zahlen beruht und über Monate in eine Richtung zeigt.

    Außerdem gilt hier wie überall: Search-Console-Daten zeigen Sichtbarkeit, keine Aufträge. Wie viele dieser 247 Klicks zu einer Anfrage geführt haben, weiß nur der Betrieb selbst.

    Was davon übertragbar ist

    • Kleine Zahlen können reichen. Entscheidend ist der Wert eines Auftrags, nicht die Besucherzahl. Zehn Klicks mit Auftragsabsicht schlagen tausend Klicks aus Neugier.
    • Ortsseiten brauchen echten Inhalt. Die beiden besten Klickraten der ganzen Website kommen von Ortsseiten. Das funktioniert, weil dort tatsächlich etwas über den Ort steht.
    • Ratgeber zahlen indirekt ein. Sie bringen wenig Klicks, machen die Seite aber für Google und KI-Systeme als Fachquelle erkennbar.
    • Nicht jeder Betrieb ist mobil. Hier klickt fast die Hälfte am Computer, weil Hausverwaltungen im Büro recherchieren. Die eigene Zielgruppe schlägt jede Faustregel.

    Mehr zu lokaler Sichtbarkeit unter Local SEO im Ruhrgebiet und Google-Maps-Ranking verbessern.

    Was kostet das bei mir?

    Laufende SEO- und GEO-Betreuung startet bei 249 € im Monat, Mindestlaufzeit 3 Monate, danach monatlich kündbar. Gerade bei kleinen Betrieben sage ich im Erstgespräch ehrlich, ob sich der Aufwand im Verhältnis zum Auftragswert lohnt. Zum Selbstumsetzen gibt es Beratung und Coaching für 120 € pro Stunde. Endpreise nach §19 UStG. Alle Pakete ansehen →

    Porträtfoto von Andreas Böhm, Inhaber von Deine SEO Agentur aus Herten

    Über den Autor

    Andreas Böhm

    Inhaber & SEO-Consultant · Deine SEO Agentur, Herten (NRW)

    Ich mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung und bringe über 15 Jahre Erfahrung als SAP-Berater in der Logistik (TM und EWM) mit. Ich helfe kleinen und mittleren Unternehmen, bei Google, Bing und in KI-Suchen gefunden zu werden. Ehrlich, ohne leere Versprechen und mit begrenzter Kundenzahl.

    Deine-Seo-Agentur.de – Andreas Böhm

    5,0Von 5 Sternen

    Durchschnitt aus 5 Google Bewertungen

    Jannette Schumnik
    Bearbeitet: vor 4 Monaten

    Ich kann die Seo Agentur zu 100% weiter empfehlen. Andy hat mir mit seinem hohen Fachwissen und seinen tollen Ideen meine Interntseite erstellt und betreut mich bis heute. Er steht mir bei jeder Frage zur Seite und hat die nötige Ruhe, mir alles gut zu erklären. Ich habe durch seine Arbeit schon viele Neukunden bekommen und bin gut Sichtbar. Preis – Leistung ist Top! Man merkt direkt, beim ersten Kontakt, dass er seine Arbeit mit vollem Herzen macht. Leute…. wenn Ihr eine Agentur sucht, die euch online strahlen lässt….nehmt Kontakt zu Ihm auf.

    Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit! Schon nach kurzer Zeit merkt man deutlich die Kompetenz und Erfahrung von Andreas und seiner SEO-Agentur. Die Sichtbarkeit unserer Website hat sich spürbar verbessert, und die Ergebnisse sprechen für sich.Besonders hervorzuheben ist die Zuverlässigkeit – Absprachen werden eingehalten und die Kommunikation ist immer professionell und angenehm.Alles in allem: Top Service und absolut empfehlenswert!

    Julia Brlm
    vor 9 Monaten

    Danke für die unkomplizierte und tolle SEO-Beratung, hier merkt man einfach die Leidenschaft, die hinter eurer Arbeit steckt!

    Thomas Oppitz
    vor 9 Monaten

    Ein MUSS für jedes Unternehmen….Deine-Seo-Agentur leistet eine super Arbeit. Seit dem wir Kunde sind steigt die Anzahl unserer Anfrage. Vielen Dank und gerne weiter so.

    yannick westbrock
    vor 9 Monaten

    Wir sind begeistert von der Arbeit, die deine Seo Agentur leistet. Wir lassen unsere Unternehmen und Websites von dieser Firma optimieren und sind seitdem immer sehr weit oben gelistet und bekommen dadurch auch eine hohe Anzahl von Bestellungen und Kundenanfragen. Danke für alles und weiter so!

  • Fallstudie Online-Shop: 14.847 Klicks in 6 Monaten und 271.000 Impressionen in KI-Antworten

    Kurz gesagt: In sechs Monaten kam der Online-Shop Natural-Fitness24 auf 14.847 Klicks aus der Google-Suche bei 1,66 Millionen Impressionen. Im Vergleich der ersten mit den letzten 30 Tagen stiegen die Klicks um 44 Prozent, die durchschnittliche Position verbesserte sich von 14,7 auf 10,8. Dazu kamen rund 271.000 Impressionen in KI-generierten Suchergebnissen. Der Hebel war kein Produkt-SEO, sondern Ratgeber-Inhalte: Sieben der acht stärksten Seiten sind Blogartikel.

    Ich bin Andreas Böhm und mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung. Fallstudien ohne Zahlen halte ich für wertlos, deshalb hier die Daten direkt aus der Google Search Console, Zeitraum 23. April bis 22. Oktober 2026. Veröffentlicht mit Zustimmung des Shopbetreibers.

    Die Zahlen

    KennzahlErste 30 TageLetzte 30 TageVeränderung
    Klicks2.0372.940+44 %
    Impressionen250.556280.410+12 %
    Durchschnittsposition14,710,83,9 Plätze besser

    Über den gesamten Zeitraum von sechs Monaten: 14.847 Klicks, 1.655.729 Impressionen. 86 Prozent der Klicks kamen aus Deutschland, der Rest überwiegend aus Österreich und der Schweiz. 73 Prozent aller Klicks entfielen auf mobile Geräte, was für die Priorisierung der Ladezeit auf dem Handy entscheidend war.

    Der Hebel: Ratgeber statt Produktseiten

    Die interessanteste Zahl steht nicht in der Tabelle oben. Von den acht stärksten Seiten des Shops sind sieben Ratgeber-Artikel und nur eine ist die Startseite. Keine einzige Produktseite ist dabei.

    SeiteKlicksPosition
    Ratgeber: Magnesiumbisglycinat vs. Magnesiumglycinat1.8174,8
    Startseite1.43410,1
    Ratgeber: Welches Whey Protein hat am meisten Eiweiß8134,5
    Ratgeber: Kreatin nehmen ohne zu trainieren7756,6
    Ratgeber: Zink und Magnesium zusammen einnehmen5428,0
    Ratgeber: Koffein bei Kreatin-Einnahme4555,7

    Das Muster dahinter ist einfach: Wer „unterschied magnesiumglycinat und magnesium bisglycinat“ sucht, will keine Produktseite, sondern eine Antwort. Bekommt er sie, landet er trotzdem im Shop. Die Artikel beantworten echte Fragen aus der Zielgruppe und nennen die Produkte erst, wenn die Frage geklärt ist.

    Genau diese Artikel ranken inzwischen auf den Positionen 4 bis 8 für ihre Hauptbegriffe, teilweise auf Platz 1 bis 3. Für einen Shop, der gegen große Versandhändler und Vergleichsportale antritt, ist das der realistische Weg nach vorn.

    Sichtbarkeit in KI-Antworten

    Seit Google den Bericht zu generativer KI in der Search Console ausweist, lässt sich dieser Teil zum ersten Mal beziffern. Im Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Oktober kamen 270.952 Impressionen aus KI-generierten Suchergebnissen dazu, mit steigendem Trend: von etwa 1.000 täglichen Impressionen im Mai auf rund 2.500 im Oktober.

    Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis derselben Arbeit. Inhalte, die eine Frage klar und belegbar beantworten, sind genau das Material, aus dem KI-Antworten entstehen. Warum das so ist, steht unter RAG einfach erklärt.

    Was die Zahlen nicht sagen

    Zur Ehrlichkeit gehört auch das. Die durchschnittliche Klickrate über alle Suchanfragen liegt bei 0,90 Prozent, und das klingt zunächst schwach. Der Grund sind die Produkt-Snippets: Sie machen 663.000 Impressionen aus, stehen aber im Schnitt auf Position 18. Dort wird kaum geklickt. Auf den Ratgeber-Artikeln liegt die Klickrate dagegen bei 1,8 bis 4 Prozent. Ein einziger Durchschnittswert verdeckt hier zwei völlig verschiedene Situationen.

    Ebenso wichtig: Diese Zahlen zeigen Sichtbarkeit und Besucher, keinen Umsatz. Wie viele dieser 14.847 Klicks zu Bestellungen wurden, steht in der Shop-Statistik und nicht in der Search Console. Wer dir eine Fallstudie zeigt, in der Rankings direkt in Euro umgerechnet werden, ohne dass Warenkorb und Konversionsrate offengelegt sind, rechnet dir etwas vor.

    Was davon auf andere Shops übertragbar ist

    • Ratgeber vor Produktseiten. In umkämpften Sortimenten kommst du über Produktseiten selten nach vorn. Über die Fragen, die vor dem Kauf stehen, schon.
    • Echte Fragen statt Keywords. „Was passiert, wenn ich Kreatin ohne Training nehme“ ist eine Frage, die Menschen so stellen. Genau solche Formulierungen bringen Besucher und werden auch von KI-Systemen aufgegriffen.
    • Mobil zuerst. Bei 73 Prozent mobilen Klicks entscheidet die Darstellung auf dem Handy, nicht die am Schreibtisch.
    • Geduld. Die Verbesserung kam über sechs Monate, nicht über sechs Wochen. Wer schnellere Ergebnisse verspricht, kennt das Feld nicht.

    Wie das für Shops konkret aussieht, steht unter Shopify-SEO und GEO für Online-Shops.

    Was kostet das bei mir?

    Laufende SEO- und GEO-Betreuung startet bei 249 € im Monat, Mindestlaufzeit 3 Monate, danach monatlich kündbar. Für Shops mit größerem Sortiment liegt der sinnvolle Einstieg höher, das klären wir vorher. Zum Selbstumsetzen gibt es Beratung und Coaching für 120 € pro Stunde. Endpreise nach §19 UStG. Alle Pakete ansehen →

    Porträtfoto von Andreas Böhm, Inhaber von Deine SEO Agentur aus Herten

    Über den Autor

    Andreas Böhm

    Inhaber & SEO-Consultant · Deine SEO Agentur, Herten (NRW)

    Ich mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung und bringe über 15 Jahre Erfahrung als SAP-Berater in der Logistik (TM und EWM) mit. Ich helfe kleinen und mittleren Unternehmen, bei Google, Bing und in KI-Suchen gefunden zu werden. Ehrlich, ohne leere Versprechen und mit begrenzter Kundenzahl.

    Deine-Seo-Agentur.de – Andreas Böhm

    5,0Von 5 Sternen

    Durchschnitt aus 5 Google Bewertungen

    Jannette Schumnik
    Bearbeitet: vor 4 Monaten

    Ich kann die Seo Agentur zu 100% weiter empfehlen. Andy hat mir mit seinem hohen Fachwissen und seinen tollen Ideen meine Interntseite erstellt und betreut mich bis heute. Er steht mir bei jeder Frage zur Seite und hat die nötige Ruhe, mir alles gut zu erklären. Ich habe durch seine Arbeit schon viele Neukunden bekommen und bin gut Sichtbar. Preis – Leistung ist Top! Man merkt direkt, beim ersten Kontakt, dass er seine Arbeit mit vollem Herzen macht. Leute…. wenn Ihr eine Agentur sucht, die euch online strahlen lässt….nehmt Kontakt zu Ihm auf.

    Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit! Schon nach kurzer Zeit merkt man deutlich die Kompetenz und Erfahrung von Andreas und seiner SEO-Agentur. Die Sichtbarkeit unserer Website hat sich spürbar verbessert, und die Ergebnisse sprechen für sich.Besonders hervorzuheben ist die Zuverlässigkeit – Absprachen werden eingehalten und die Kommunikation ist immer professionell und angenehm.Alles in allem: Top Service und absolut empfehlenswert!

    Julia Brlm
    vor 9 Monaten

    Danke für die unkomplizierte und tolle SEO-Beratung, hier merkt man einfach die Leidenschaft, die hinter eurer Arbeit steckt!

    Thomas Oppitz
    vor 9 Monaten

    Ein MUSS für jedes Unternehmen….Deine-Seo-Agentur leistet eine super Arbeit. Seit dem wir Kunde sind steigt die Anzahl unserer Anfrage. Vielen Dank und gerne weiter so.

    yannick westbrock
    vor 9 Monaten

    Wir sind begeistert von der Arbeit, die deine Seo Agentur leistet. Wir lassen unsere Unternehmen und Websites von dieser Firma optimieren und sind seitdem immer sehr weit oben gelistet und bekommen dadurch auch eine hohe Anzahl von Bestellungen und Kundenanfragen. Danke für alles und weiter so!

  • Claude SEO: Was wirklich zählt und was dir verkauft wird

    Kurz gesagt: Ein eigenes „Claude SEO“ mit eigenen Regeln gibt es nicht. Claude zieht seine Antworten aus zwei Quellen: aus dem, was im Training gelernt wurde, und aus Webseiten, die während eines Gesprächs abgerufen werden. In das Training kommst du nicht hinein. Den zweiten Weg beeinflusst du mit denselben Grundlagen, die auch bei ChatGPT, Perplexity und den Google AI Overviews wirken. Drei Punkte sind bei Claude trotzdem anders, und einer davon kostet dich nichts.

    Ich bin Andreas Böhm und mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung. „Claude SEO“ wird inzwischen als eigene Leistung verkauft, teilweise mit monatlichem Reporting zur Claude-Sichtbarkeit. Bevor du dafür Budget einplanst, lohnt sich ein nüchterner Blick darauf, wie Claude überhaupt zu einer Empfehlung kommt.

    Wie Claude zu einer Empfehlung kommt

    Zwei Wege. Der erste ist das Trainingswissen: ein Stand, der zu einem bestimmten Zeitpunkt eingefroren wurde. Da schreibt niemand von außen etwas hinein, auch keine Agentur. Der zweite Weg ist der Abruf während des Gesprächs. Fragt jemand nach etwas Aktuellem oder nach Anbietern in seiner Region, holt sich Claude Seiten aus dem Netz.

    Für deine Sichtbarkeit heißt das: Der erste Weg ist nicht optimierbar. Beeinflussen kannst du, was langfristig über dich im Netz steht und ob deine Seite beim Abruf gefunden und verwertet werden kann. Und dieser zweite Weg führt über ganz normale Auffindbarkeit zurück zu klassischem SEO. Wie das zusammenhängt, steht ausführlich unter Ist GEO das neue SEO?

    Woran du unseriöse Angebote erkennst

    Wer dir garantierte Erwähnungen in Claude verkauft oder ein monatliches Claude-Ranking, verkauft etwas, das er nicht kontrolliert. Es gibt keinen öffentlichen Claude-Index, keine Rangliste und keine Stellschraube, die nur bei Claude wirkt. Antworten fallen außerdem bei gleicher Frage unterschiedlich aus. Stichproben kann man machen, und die sind auch sinnvoll. Ein sauberer Ranking-Report wie bei Google ist das aber nicht, und niemand sollte dir das als solchen verkaufen.

    Drei Dinge, die bei Claude wirklich anders sind

    1. Belege zählen überdurchschnittlich

    Claude hält sich mit Behauptungen zurück, für die es keine Grundlage findet. Marketingprosa fällt damit hinten runter. „Führender Anbieter für ganzheitliche Lösungen“ ist nichts, worauf sich eine Antwort stützen kann. „Meisterbetrieb für Dachsanierung in Herten, seit 2011, 14 Mitarbeiter“ dagegen schon. Solche Sätze helfen dir übrigens auch bei Google. Du schreibst also nicht doppelt.

    2. Der Crawler heißt anders und wird oft versehentlich ausgesperrt

    Anthropic betreibt mit ClaudeBot einen eigenen Crawler. Viele Seiten sperren KI-Bots pauschal aus: über die robots.txt, über eine Einstellung beim Hoster oder über eine Cloudflare-Funktion, die alle KI-Crawler mit einem Klick blockiert. Das passiert meist unbemerkt und ist der mit Abstand häufigste Grund dafür, dass ein Unternehmen in KI-Antworten nicht vorkommt. Prüf das zuerst. Es ist der einzige wirklich Claude-spezifische Hebel, und er kostet nichts. Details dazu stehen unter KI-Crawler blockieren oder zulassen.

    3. Die Reichweite ist kleiner, dafür anders zusammengesetzt

    Claude hat deutlich weniger Nutzer als ChatGPT und wird stärker im beruflichen Umfeld eingesetzt, oft in Technik und Entwicklung. Für ein B2B-Unternehmen oder eine erklärungsbedürftige Dienstleistung kann das relevanter sein, als die reine Nutzerzahl vermuten lässt. Für einen Handwerksbetrieb in Recklinghausen sind ChatGPT und die Google AI Overviews fast sicher die wichtigeren Kanäle. Priorisiere danach und nicht danach, welches Kürzel gerade beworben wird.

    Was du stattdessen tun solltest

    Was bei Claude wirkt, wirkt auch bei den anderen Systemen. Du optimierst also nicht viermal, sondern einmal ordentlich.

    MaßnahmeWirkungAufwand
    KI-Crawler freigeben (robots.txt, Hoster, Cloudflare)Voraussetzung für alles Weiteregering
    Konkrete, belegbare Angaben statt Werbefloskelnhoch, bei Claude besondersmittel
    Einheitliche Unternehmensdaten über alle Quellenhochmittel
    Fragen direkt beantworten, FAQ und klare Einstiegsabsätzehochmittel
    Strukturierte Daten (Schema.org)mittelgering
    Erwähnungen auf fremden Seiten aufbauenhoch, aber langsamhoch

    Nichts davon ist Claude-spezifisch, und genau das ist der Punkt. In fünf Minuten siehst du selbst, wo du bei diesen Punkten stehst: KI-Webseiten-Check.

    Was kostet das?

    Bei mir gibt es kein eigenes Claude-Paket, weil es fachlich keinen Sinn ergibt. GEO ist Teil jeder SEO-Betreuung ab 249 € im Monat, Mindestlaufzeit 3 Monate, danach monatlich kündbar. Wenn du selbst umsetzen willst, gibt es Beratung und Coaching für 120 € pro Stunde. Endpreise nach §19 UStG. Alle Pakete ansehen →

    Häufige Fragen zu Claude SEO

    Als Claude SEO wird die Optimierung dafür bezeichnet, in den Antworten des KI-Assistenten Claude genannt zu werden. Eine eigene Disziplin mit eigenen Regeln ist es nicht. Es gelten dieselben GEO-Grundlagen wie bei ChatGPT, Perplexity und den Google AI Overviews.

    Nein. Es gibt keinen öffentlichen Index und keine Rangliste bei Claude. Antworten fallen bei gleicher Frage unterschiedlich aus. Garantierte Erwähnungen kann dir niemand seriös versprechen.

    Der häufigste Grund ist eine technische Sperre. Viele Seiten blockieren KI-Crawler unbeabsichtigt über die robots.txt, eine Hoster-Einstellung oder eine Cloudflare-Funktion. Weitere Gründe sind unklare oder widersprüchliche Unternehmensangaben und fehlende Erwähnungen auf fremden Seiten.

    In der Regel nicht. Was bei Claude wirkt, wirkt auch bei ChatGPT, Perplexity und den Google AI Overviews. Sinnvoller ist eine gemeinsame GEO-Grundlage statt vier getrennter Optimierungen.

    Anthropic betreibt den Crawler ClaudeBot. Wird er über die robots.txt, den Hoster oder Cloudflare blockiert, kann Claude deine Seite nicht lesen und dich nicht als Quelle nennen.

    Kostenloser SEO- und GEO-Check

    Wird deine Seite von KI-Systemen überhaupt gelesen?

    Oder in fünf Minuten selbst: KI-Webseiten-Check · Antwort werktags meist innerhalb 24h · DSGVO-konform

    Anfrage erhalten.
    Ich melde mich in der Regel innerhalb von 24 Stunden (werktags).
    Porträtfoto von Andreas Böhm, Inhaber von Deine SEO Agentur aus Herten

    Über den Autor

    Andreas Böhm

    Inhaber & SEO-Consultant · Deine SEO Agentur, Herten (NRW)

    Ich mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung und bringe über 15 Jahre Erfahrung als SAP-Berater in der Logistik (TM und EWM) mit. Ich helfe kleinen und mittleren Unternehmen, bei Google, Bing und in KI-Suchen gefunden zu werden. Ehrlich, ohne leere Versprechen und mit begrenzter Kundenzahl.

    Deine-Seo-Agentur.de – Andreas Böhm

    5,0Von 5 Sternen

    Durchschnitt aus 5 Google Bewertungen

    Jannette Schumnik
    Bearbeitet: vor 4 Monaten

    Ich kann die Seo Agentur zu 100% weiter empfehlen. Andy hat mir mit seinem hohen Fachwissen und seinen tollen Ideen meine Interntseite erstellt und betreut mich bis heute. Er steht mir bei jeder Frage zur Seite und hat die nötige Ruhe, mir alles gut zu erklären. Ich habe durch seine Arbeit schon viele Neukunden bekommen und bin gut Sichtbar. Preis – Leistung ist Top! Man merkt direkt, beim ersten Kontakt, dass er seine Arbeit mit vollem Herzen macht. Leute…. wenn Ihr eine Agentur sucht, die euch online strahlen lässt….nehmt Kontakt zu Ihm auf.

    Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit! Schon nach kurzer Zeit merkt man deutlich die Kompetenz und Erfahrung von Andreas und seiner SEO-Agentur. Die Sichtbarkeit unserer Website hat sich spürbar verbessert, und die Ergebnisse sprechen für sich.Besonders hervorzuheben ist die Zuverlässigkeit – Absprachen werden eingehalten und die Kommunikation ist immer professionell und angenehm.Alles in allem: Top Service und absolut empfehlenswert!

    Julia Brlm
    vor 9 Monaten

    Danke für die unkomplizierte und tolle SEO-Beratung, hier merkt man einfach die Leidenschaft, die hinter eurer Arbeit steckt!

    Thomas Oppitz
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    Ein MUSS für jedes Unternehmen….Deine-Seo-Agentur leistet eine super Arbeit. Seit dem wir Kunde sind steigt die Anzahl unserer Anfrage. Vielen Dank und gerne weiter so.

    yannick westbrock
    vor 9 Monaten

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  • SEO Trends 2026

    seo trends 2026

    Verfasst von Andreas Böhm, Deine-SEO-Agentur.de. Stand: August 2026


    Die meisten „SEO-Trends“-Artikel listen seit Jahren dieselben Punkte: Mobile First, Voice Search, Core Web Vitals. Das ist nicht falsch, aber es ist auch kein Trend mehr, sondern Grundhandwerk. Mich interessieren hier die paar Dinge, die 2025 und 2026 tatsächlich neu sind und die darüber entscheiden, ob Google und KI-Systeme dich überhaupt noch ausspielen. Jede Zahl ist verlinkt. Wo die Studien sich uneinig sind, schreibe ich das dazu, statt mir eine hübsche Zahl herauszupicken.


    Von Klicks zu Zitaten

    Die wichtigste Veränderung ist kein einzelnes Feature, sondern eine verschobene Spielregel. Google beantwortet immer mehr Suchanfragen direkt auf der Ergebnisseite, per AI Overviews und seit 2025 per AI Mode. Heißt konkret: Ein gutes Ranking nützt wenig, wenn darüber eine KI-Antwort steht und niemand mehr klickt.

    Die Zahlen dazu gehen je nach Studie ziemlich weit auseinander. Das muss man wissen, weil im Netz einzelne Werte gern ohne Kontext herumgereicht werden:

    Interessanter als der Verlust ist aber die Gegenrichtung. Die Klicks, die noch übrig sind, taugen mehr: Belanglose Info-Fragen erledigt Google selbst, wer trotzdem klickt, hat eine echte Absicht. Und wer in den KI-Antworten genannt wird, gewinnt überproportional. Da liegt für 2026 die eigentliche Arbeit.

    Praktisch bedeutet das dreierlei. Miss nicht mehr nur Ranking und Klicks, sondern auch, ob du in AI Overviews und KI-Antworten überhaupt zitiert wirst. Schreib so, dass eine KI eine saubere, belegbare Aussage aus deinem Text ziehen kann, mit konkreten Fakten und benannten Quellen. Und konzentrier dich auf Anfragen mit Kaufabsicht: Transaktionale und lokale Suchen behalten ihren Klick eher als reine Wissensfragen.


    GEO und LLMO werden zur eigenen Disziplin

    Der Trend, der in den meisten deutschen SEO-Listen noch fehlt: Generative Engine Optimization, kurz GEO, teils auch LLMO genannt. Also die Frage, wie du in KI-Antworten landest, ob bei Google AI Mode, ChatGPT Search, Perplexity oder Gemini.

    Wie wichtig Google das nimmt, hat die I/O 2026 gezeigt. AI Mode hat inzwischen über eine Milliarde monatliche Nutzer, und Gemini ist 2026 zum Standardmodell in den AI Overviews geworden, weltweit (Google Blog, I/O 2026; TechCrunch, Januar 2026).

    Ein Signal, das du sofort nutzen kannst, sind die neuen Preferred Sources. Nutzer können bevorzugte Quellen festlegen, die dann öfter in AI Mode und AI Overviews auftauchen. Laut Google wird eine Preferred Source rund doppelt so oft angeklickt, wenn sie erscheint (yellowhead, Juni 2026).

    Was du damit anfängst: Bitte deine bestehenden Leute, Newsletter-Abonnenten und Stammleser, dich als Preferred Source hinzuzufügen. Schreib zitierfähig, mit klaren Kernaussagen und Zahlen, die eine Quelle haben. Und bau lieber echte Tiefe in wenigen Themenfeldern auf, als ein Dutzend fast gleicher Beiträge zum selben Suchbegriff zu produzieren. Genau diese Dopplungen kosten dich sonst selbst Sichtbarkeit.


    FID ist tot, INP zählt

    Ein Punkt, der in vielen SEO-Texten noch falsch drinsteht, auch in aktuellen: First Input Delay ist kein Core Web Vital mehr. Google hat FID am 12. März 2024 durch Interaction to Next Paint (INP) ersetzt (Google Search Central Blog; web.dev).

    Das ist mehr als eine Umbenennung. FID hat nur die allererste Interaktion gemessen. INP bewertet die Reaktionsschnelligkeit über den ganzen Besuch. Als guter Richtwert gelten 200 Millisekunden oder weniger (Richtwerte von web.dev, zusammengefasst bei RebelMouse).

    Die drei aktuellen Core Web Vitals sind damit: LCP (Largest Contentful Paint) für die Ladewahrnehmung, INP (Interaction to Next Paint) für die Reaktionsschnelligkeit, es ersetzt FID, und CLS (Cumulative Layout Shift) für die Layout-Stabilität.

    Praktisch heißt das: Prüf deine Seite in der Search Console und mit Lighthouse gezielt auf INP. Gerade Seiten mit viel JavaScript schneiden hier oft schlechter ab, als sie früher bei FID dastanden.


    Core Updates treffen härter

    Die Core Updates 2026 waren spürbar ruppiger als in den Vorjahren. Beim März-Update verschoben sich laut einer SE-Ranking-Auswertung fast 80 % der Top-3-Ergebnisse, und rund ein Viertel der Seiten, die vorher in den Top 10 standen, fiel komplett aus den Top 100 (yellowhead und SE Ranking, Juni 2026).

    Bei so viel Bewegung werden kurzfristige Tricks schnell wieder abgeräumt. Was übersteht, ist Substanz: echte Fachtiefe, nachvollziehbare Quellen, ein klar besetztes Thema. Das ist übrigens dieselbe Basis, die du brauchst, um überhaupt in KI-Antworten zitiert zu werden. Beide Ziele ziehen in dieselbe Richtung.


    Was weiterhin gilt, aber kein Trend ist

    Damit klar ist, was ich hier bewusst nicht als Neuigkeit verkaufe. Diese Punkte bleiben Pflicht, sind aber seit Jahren stabil:

    • Mobile First. Google indexiert vor allem die mobile Version. Standard.
    • Local SEO. Vollständiges Google-Business-Profil, konsistente Einträge, echte Bewertungen. Für lokale Betriebe im Ruhrgebiet immer noch einer der stärksten Hebel überhaupt.
    • Content für Menschen statt Keyword-Stuffing. Themen mit Tiefe schlagen Einzel-Keywords.
    • Saubere Technik. Ladezeit, strukturierte Daten, valides Markup.

    Diese Dinge entscheiden 2026 nicht deshalb über deinen Erfolg, weil sie neu wären. Sondern weil ihr Fehlen dich unter den neuen Bedingungen härter trifft als früher.


    Fazit

    Sichtbar sein heißt 2026 nicht mehr nur, oben zu stehen, sondern zitiert zu werden, von Google und von den KI-Systemen. Wer belegbare Substanz liefert, technisch sauber ist (und INP nicht vergisst) und gezielt für KI-Zitierbarkeit schreibt, bleibt sichtbar. Wer weiter austauschbare Ratgebertexte ohne Quellen raushaut, wird von der KI-Antwort einfach übergangen.


    Weiterlesen auf Deine-SEO-Agentur.de

    Du willst wissen, ob deine Seite in KI-Antworten auftaucht? Kostenlosen SEO- und GEO-Check anfragen.

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