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Kategorie: Seo-Tipps

  • ChatGPT, Gemini, Perplexity, Copilot oder Claude: Welche KI zählt für deine Sichtbarkeit?

    Kurz gesagt: ChatGPT dominiert den deutschen Markt deutlich, danach kommen Gemini, Perplexity, Copilot und Claude mit einstelligen Anteilen. Je nach Messmethode sieht das Bild allerdings völlig anders aus, besonders bei Copilot. Für deine Sichtbarkeit ist die Reihenfolge trotzdem zweitrangig: Die Grundlagen wirken bei allen Systemen gleich. Eine Optimierung pro Anbieter brauchst du nicht.

    Ich bin Andreas Böhm und mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung. Die Frage „Auf welche KI soll ich mich konzentrieren?“ bekomme ich oft, meist verbunden mit der Sorge, irgendwo nicht vorzukommen. Hier sind die Zahlen für Deutschland und eine Einschätzung, was sie wert sind.

    Die Marktanteile in Deutschland

    Statcounter misst Verweise aus dem Web und kommt für August 2026 auf diese Verteilung in Deutschland:

    SystemWeb-Anteil DeutschlandUmfrage: schon genutzt
    ChatGPT77,8 %43 %
    Gemini9,9 %28 %
    Perplexity5,4 %7 % der KI-Nutzenden
    Copilot3,8 %39 %
    Claude3,1 %keine Umfragezahl

    Web-Anteile: Statcounter Global Stats, August 2026. Umfragewerte: Bitkom 2026 für ChatGPT, Copilot und Gemini, Mehrfachnennungen möglich, sowie TÜV-Verband und Forsa für Perplexity. Die Zahlen stammen aus verschiedenen Zeiträumen und Methoden und sind nicht direkt vergleichbar.

    Warum die beiden Spalten so auseinandergehen

    Schau dir Copilot an: 3,8 Prozent Web-Anteil, aber 39 Prozent der Befragten haben ihn schon genutzt. Fast gleichauf mit ChatGPT. Der Grund ist simpel: Copilot steckt in Windows und Office, Gemini in Android und der Google-Suche. Wer sie dort benutzt, ruft keine Website auf und taucht in einer Web-Messung nicht auf.

    Beide Zahlen sind also richtig und messen Verschiedenes. Die eine zeigt, wo Leute aktiv hingehen, die andere, was ihnen ohnehin vor die Nase gesetzt wird. Wenn dir jemand eine einzelne Prozentzahl als Marktanteil verkauft, frag nach, was genau gemessen wurde.

    Welches System für wen zählt

    • ChatGPT ist für fast jeden Betrieb der wichtigste Kanal. Breiteste Nutzung, quer durch alle Altersgruppen und Branchen. Wenn du nur eins im Blick haben kannst, dann dieses.
    • Google AI Overviews und Gemini sind für lokale Betriebe oft wichtiger, als der Web-Anteil vermuten lässt. Die KI-Antwort steht direkt über den Suchergebnissen, auch bei „Dachdecker in der Nähe“. Mehr dazu unter Wie komme ich in Google AI Overviews?
    • Perplexity ist klein, aber die Nutzer recherchieren gründlich und klicken häufiger auf Quellen. Für erklärungsbedürftige Leistungen und B2B überproportional interessant.
    • Copilot erreicht Menschen am Arbeitsplatz, in Word, Outlook und Teams. Relevant, wenn deine Kunden im Büro sitzen und beruflich recherchieren.
    • Claude hat den kleinsten Anteil, wird aber stark in Technik, Entwicklung und Beratung genutzt. Für einen Handwerksbetrieb vernachlässigbar, für ein B2B-Unternehmen einen Blick wert. Mehr unter Claude SEO.

    Was das für deine Optimierung heißt

    Wenig. Und das ist die eigentlich gute Nachricht an diesem Artikel. Alle diese Systeme greifen auf Webinhalte zu, die erreichbar, klar strukturiert und eindeutig sind. Wer seine Crawler freigibt, Fragen direkt beantwortet und überall dieselben Unternehmensdaten stehen hat, arbeitet für alle fünf gleichzeitig.

    Separate Pakete pro KI-System sind deshalb ein Verkaufsargument, keine fachliche Notwendigkeit. Wofür die Marktanteile taugen: zu entscheiden, wo du bei deinen Stichproben zuerst hinschaust. Nicht mehr und nicht weniger. Wo du bei den Grundlagen stehst, siehst du in fünf Minuten im KI-Webseiten-Check.

    Was kostet das bei mir?

    Sichtbarkeit in allen gängigen KI-Systemen ist Teil jeder SEO-Betreuung ab 249 € im Monat, Mindestlaufzeit 3 Monate, danach monatlich kündbar. Kein Aufpreis pro System, weil die Arbeit dieselbe ist. Zum Selbstumsetzen gibt es Beratung und Coaching für 120 € pro Stunde. Endpreise nach §19 UStG. Alle Pakete ansehen →

    Häufige Fragen zum KI-Vergleich

    ChatGPT liegt klar vorn. Nach Statcounter-Daten für August 2026 entfallen in Deutschland 77,8 Prozent der Web-Aufrufe von KI-Chatbots auf ChatGPT, gefolgt von Gemini mit 9,9 Prozent, Perplexity mit 5,4 Prozent, Copilot mit 3,8 Prozent und Claude mit 3,1 Prozent.

    Web-Messungen erfassen nur Aufrufe von Websites. Copilot und Gemini sind in Windows, Office, Android und der Google-Suche eingebaut und erzeugen dort keine Website-Aufrufe. In Umfragen liegt Copilot deshalb mit 39 Prozent fast gleichauf mit ChatGPT, im Web-Anteil aber nur bei 3,8 Prozent.

    Auf keines einzeln. Alle Systeme greifen auf Webinhalte zu, die technisch erreichbar, klar strukturiert und eindeutig sind. Wer diese Grundlagen erfüllt, arbeitet für alle gleichzeitig. Die Marktanteile helfen nur bei der Frage, wo du bei Stichproben zuerst nachsiehst.

    Nein. Separate Pakete pro KI-System sind ein Verkaufsargument, keine fachliche Notwendigkeit. Die wirksamen Maßnahmen sind bei ChatGPT, Gemini, Perplexity, Copilot und Claude dieselben.

    Neben ChatGPT vor allem die Google AI Overviews. Sie erscheinen direkt über den Suchergebnissen, auch bei lokalen Suchanfragen, und erreichen damit Menschen, die gar keinen KI-Assistenten geöffnet haben.

    Porträtfoto von Andreas Böhm, Inhaber von Deine SEO Agentur aus Herten

    Über den Autor

    Andreas Böhm

    Inhaber & SEO-Consultant · Deine SEO Agentur, Herten (NRW)

    Ich mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung und bringe über 15 Jahre Erfahrung als SAP-Berater in der Logistik (TM und EWM) mit. Ich helfe kleinen und mittleren Unternehmen, bei Google, Bing und in KI-Suchen gefunden zu werden. Ehrlich, ohne leere Versprechen und mit begrenzter Kundenzahl.

    Deine-Seo-Agentur.de – Andreas Böhm

    5,0Von 5 Sternen

    Durchschnitt aus 5 Google Bewertungen

    Jannette Schumnik
    Bearbeitet: vor 4 Monaten

    Ich kann die Seo Agentur zu 100% weiter empfehlen. Andy hat mir mit seinem hohen Fachwissen und seinen tollen Ideen meine Interntseite erstellt und betreut mich bis heute. Er steht mir bei jeder Frage zur Seite und hat die nötige Ruhe, mir alles gut zu erklären. Ich habe durch seine Arbeit schon viele Neukunden bekommen und bin gut Sichtbar. Preis – Leistung ist Top! Man merkt direkt, beim ersten Kontakt, dass er seine Arbeit mit vollem Herzen macht. Leute…. wenn Ihr eine Agentur sucht, die euch online strahlen lässt….nehmt Kontakt zu Ihm auf.

    Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit! Schon nach kurzer Zeit merkt man deutlich die Kompetenz und Erfahrung von Andreas und seiner SEO-Agentur. Die Sichtbarkeit unserer Website hat sich spürbar verbessert, und die Ergebnisse sprechen für sich.Besonders hervorzuheben ist die Zuverlässigkeit – Absprachen werden eingehalten und die Kommunikation ist immer professionell und angenehm.Alles in allem: Top Service und absolut empfehlenswert!

    Julia Brlm
    vor 9 Monaten

    Danke für die unkomplizierte und tolle SEO-Beratung, hier merkt man einfach die Leidenschaft, die hinter eurer Arbeit steckt!

    Thomas Oppitz
    vor 9 Monaten

    Ein MUSS für jedes Unternehmen….Deine-Seo-Agentur leistet eine super Arbeit. Seit dem wir Kunde sind steigt die Anzahl unserer Anfrage. Vielen Dank und gerne weiter so.

    yannick westbrock
    vor 9 Monaten

    Wir sind begeistert von der Arbeit, die deine Seo Agentur leistet. Wir lassen unsere Unternehmen und Websites von dieser Firma optimieren und sind seitdem immer sehr weit oben gelistet und bekommen dadurch auch eine hohe Anzahl von Bestellungen und Kundenanfragen. Danke für alles und weiter so!

  • Wie funktionieren LLMs? Und warum du dich bei ChatGPT nicht eintragen kannst

    Kurz gesagt: Ein großes Sprachmodell (LLM) ist keine Datenbank und keine Suchmaschine. Es sagt vorher, welches Wort als nächstes am wahrscheinlichsten passt, und tut das so lange, bis eine Antwort fertig ist. Gelernt hat es diese Wahrscheinlichkeiten aus sehr großen Textmengen. Für dich folgen daraus zwei Dinge: Du kannst dich nirgendwo eintragen lassen, und das Modell kann Dinge über dich behaupten, die niemand je geschrieben hat.

    Ich bin Andreas Böhm und mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung. Die häufigste Frage, die ich zu diesem Thema höre, lautet sinngemäß: „Wie trage ich meine Firma bei ChatGPT ein?“ Die Antwort wird verständlicher, wenn man einmal gesehen hat, was so ein Modell überhaupt tut.

    Was ein Sprachmodell tatsächlich tut

    Stell dir jemanden vor, der Millionen Texte gelesen hat und sich kein einziges Wort davon gemerkt hat, wohl aber, welche Wörter typischerweise aufeinander folgen. Gibst du ihm den Satzanfang „Die Hauptstadt von Frankreich ist“, sagt er „Paris“, weil diese Kombination millionenfach vorkam. Nicht weil er Frankreich kennt.

    Genau das macht ein Sprachmodell, nur mit viel feinerem Gespür für Zusammenhänge. Es zerlegt deinen Text in kleine Einheiten, berechnet für jede mögliche Fortsetzung eine Wahrscheinlichkeit, wählt eine aus und fängt von vorne an. Wort für Wort, bis die Antwort steht. Alles, was wie Verstehen aussieht, entsteht aus diesem einen Mechanismus.

    Das ist weniger magisch, als es wirkt, und erklärt gleichzeitig, warum die Ergebnisse so gut sind: Wer Wahrscheinlichkeiten über Sprache gut genug beherrscht, muss sehr viel über die Welt mitgelernt haben, die in dieser Sprache beschrieben wird.

    Warum du dich nicht eintragen kannst

    Diese Wahrscheinlichkeiten entstehen im Training, einem Rechenvorgang über Monate, der zu einem festen Zeitpunkt abgeschlossen wird. Danach steht das Modell. Es gibt kein Verzeichnis, in das jemand deinen Betrieb nachträglich einträgt, und keinen Knopf, den eine Agentur drücken könnte. Wer dir das verkauft, verkauft etwas, das es nicht gibt.

    Was du beeinflussen kannst, ist zweierlei. Erstens, was zukünftige Modelle beim nächsten Training über dich vorfinden, also wie viel und wie Eindeutiges im Netz über dich steht. Das wirkt langsam und ist nicht steuerbar, aber es wirkt. Zweitens, und das ist der praktische Teil: was das Modell findet, wenn es während des Gesprächs nachschlägt. Genau darum geht es bei RAG, und dort hast du echten Einfluss.

    Warum Modelle Dinge erfinden

    Wenn ein Modell immer die wahrscheinlichste Fortsetzung wählt, passiert bei Wissenslücken etwas Unangenehmes: Es erfindet keine Lücke, sondern füllt sie mit dem, was plausibel klingt. Fragt jemand nach den Öffnungszeiten deines Betriebs und das Modell hat dazu nichts, kann trotzdem eine Zeit herauskommen. Nicht aus Böswilligkeit, sondern weil „Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr“ nun einmal die wahrscheinlichste Fortsetzung ist.

    Für dich heißt das: Je dünner und widersprüchlicher die Informationslage über dein Unternehmen ist, desto größer die Chance, dass etwas Falsches über dich erzählt wird. Eindeutige, überall gleiche Angaben sind deshalb nicht nur gut für die Sichtbarkeit, sondern auch dein bester Schutz gegen erfundene Details.

    Was folgt daraus für deine Sichtbarkeit

    Weil ein LLM so arbeitetfolgt daraus
    Es gibt kein Verzeichnis und keinen EintragNiemand kann dir eine Aufnahme ins Modell verkaufen
    Das Trainingswissen ist eingefrorenAktuelles kommt nur über den Abruf während des Gesprächs hinein
    Lücken werden mit Plausiblem gefülltJe eindeutiger deine Angaben, desto weniger wird erfunden
    Antworten entstehen Wort für Wort neuDieselbe Frage bringt verschiedene Antworten, Messungen sind immer Stichproben
    Gelernt wird aus allem, was im Netz stehtErwähnungen auf fremden Seiten zahlen langfristig auf dich ein

    Praktisch heißt das: Kümmer dich nicht um das Modell, sondern um das, was es findet. Ob deine Seite dafür überhaupt erreichbar ist, siehst du in fünf Minuten im KI-Webseiten-Check.

    Was kostet das bei mir?

    Sichtbarkeit in KI-Antworten ist Teil jeder SEO-Betreuung ab 249 € im Monat, Mindestlaufzeit 3 Monate, danach monatlich kündbar. Wenn du es selbst umsetzen willst, gibt es Beratung und Coaching für 120 € pro Stunde. Endpreise nach §19 UStG. Alle Pakete ansehen →

    Häufige Fragen zu Sprachmodellen

    Ein großes Sprachmodell berechnet, welches Wort als nächstes am wahrscheinlichsten folgt, und setzt eine Antwort so Stück für Stück zusammen. Diese Wahrscheinlichkeiten hat es im Training aus sehr großen Textmengen gelernt. Es schlägt nichts in einer Datenbank nach.

    Nein. Es gibt kein Verzeichnis und keine Eintragsfunktion. Beeinflussen kannst du, was im Netz über dich steht und ob deine Website abrufbar ist, wenn ein KI-System während eines Gesprächs nachschlägt.

    Weil das Modell Lücken mit dem füllt, was statistisch plausibel ist. Fehlen eindeutige Angaben, entstehen erfundene Details wie falsche Öffnungszeiten. Einheitliche und auffindbare Unternehmensdaten senken dieses Risiko.

    Die Antwort wird jedes Mal neu Wort für Wort erzeugt, und dabei wird nicht immer dieselbe Fortsetzung gewählt. Deshalb lassen sich Erwähnungen in KI-Antworten nur als Stichprobe messen, nicht als festes Ranking.

    Eine Suchmaschine durchsucht einen Index und liefert Verweise auf Seiten. Ein Sprachmodell erzeugt Text aus gelernten Wahrscheinlichkeiten. Erst wenn ein KI-System zusätzlich im Netz nachschlägt, kommen aktuelle Quellen ins Spiel.

    Porträtfoto von Andreas Böhm, Inhaber von Deine SEO Agentur aus Herten

    Über den Autor

    Andreas Böhm

    Inhaber & SEO-Consultant · Deine SEO Agentur, Herten (NRW)

    Ich mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung und bringe über 15 Jahre Erfahrung als SAP-Berater in der Logistik (TM und EWM) mit. Ich helfe kleinen und mittleren Unternehmen, bei Google, Bing und in KI-Suchen gefunden zu werden. Ehrlich, ohne leere Versprechen und mit begrenzter Kundenzahl.

    Deine-Seo-Agentur.de – Andreas Böhm

    5,0Von 5 Sternen

    Durchschnitt aus 5 Google Bewertungen

    Jannette Schumnik
    Bearbeitet: vor 4 Monaten

    Ich kann die Seo Agentur zu 100% weiter empfehlen. Andy hat mir mit seinem hohen Fachwissen und seinen tollen Ideen meine Interntseite erstellt und betreut mich bis heute. Er steht mir bei jeder Frage zur Seite und hat die nötige Ruhe, mir alles gut zu erklären. Ich habe durch seine Arbeit schon viele Neukunden bekommen und bin gut Sichtbar. Preis – Leistung ist Top! Man merkt direkt, beim ersten Kontakt, dass er seine Arbeit mit vollem Herzen macht. Leute…. wenn Ihr eine Agentur sucht, die euch online strahlen lässt….nehmt Kontakt zu Ihm auf.

    Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit! Schon nach kurzer Zeit merkt man deutlich die Kompetenz und Erfahrung von Andreas und seiner SEO-Agentur. Die Sichtbarkeit unserer Website hat sich spürbar verbessert, und die Ergebnisse sprechen für sich.Besonders hervorzuheben ist die Zuverlässigkeit – Absprachen werden eingehalten und die Kommunikation ist immer professionell und angenehm.Alles in allem: Top Service und absolut empfehlenswert!

    Julia Brlm
    vor 9 Monaten

    Danke für die unkomplizierte und tolle SEO-Beratung, hier merkt man einfach die Leidenschaft, die hinter eurer Arbeit steckt!

    Thomas Oppitz
    vor 9 Monaten

    Ein MUSS für jedes Unternehmen….Deine-Seo-Agentur leistet eine super Arbeit. Seit dem wir Kunde sind steigt die Anzahl unserer Anfrage. Vielen Dank und gerne weiter so.

    yannick westbrock
    vor 9 Monaten

    Wir sind begeistert von der Arbeit, die deine Seo Agentur leistet. Wir lassen unsere Unternehmen und Websites von dieser Firma optimieren und sind seitdem immer sehr weit oben gelistet und bekommen dadurch auch eine hohe Anzahl von Bestellungen und Kundenanfragen. Danke für alles und weiter so!

  • RAG einfach erklärt: Warum KI-Antworten nicht deine Seite zitieren, sondern einen Absatz

    Kurz gesagt: RAG steht für Retrieval Augmented Generation. Es ist das Verfahren, mit dem KI-Systeme externe Quellen in ihre Antworten einbauen, statt nur aus dem Trainingswissen zu schöpfen. Für dich hat das eine Konsequenz, die fast alles erklärt: Zitiert wird nicht deine Seite, sondern ein einzelner Abschnitt daraus. Jeder Abschnitt muss deshalb für sich allein verständlich sein, auch wenn niemand den Rest der Seite liest.

    Ich bin Andreas Böhm und mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung. RAG klingt nach einem Thema für Entwickler, und das ist es auch. Trotzdem lohnt es sich, den Ablauf einmal verstanden zu haben: Fast jede praktische GEO-Empfehlung ergibt danach plötzlich Sinn, statt wie eine willkürliche Regel zu wirken.

    Was bei RAG passiert

    Ein Sprachmodell weiß von sich aus nur, was im Training steckte. Alles danach, alles Lokale, alles Spezifische fehlt. RAG schließt diese Lücke, indem vor der Antwort erst nachgeschlagen wird. Vier Schritte, die in Sekunden ablaufen:

    1. Die Frage wird übersetzt. Aus „Wer repariert in Herten meine Heizung?“ wird eine mathematische Darstellung der Bedeutung, kein Stichwort. Deshalb findet das System auch Texte, in denen deine genaue Formulierung gar nicht vorkommt.
    2. Passende Textstücke werden gesucht. Das System durchsucht einen Index oder schickt eine Suchanfrage los, holt sich die Treffer und schneidet aus den Seiten die Passagen heraus, die inhaltlich am besten passen. Nicht ganze Seiten, sondern Stücke.
    3. Die Stücke kommen zur Frage dazu. Das Modell bekommt also die ursprüngliche Frage plus ein paar Absätze aus fremden Quellen als Material.
    4. Die Antwort wird formuliert. Aus diesem Material baut das Modell einen Text und nennt die Quellen, aus denen es geschöpft hat.

    Perplexity arbeitet so, die Google AI Overviews im Kern auch, und ChatGPT ebenso, sobald es im Netz nachschlägt. Wo genau die Unterschiede liegen, steht unter Woher nehmen ChatGPT und Perplexity ihre Antworten?

    Die eine Konsequenz, die alles erklärt

    Schritt zwei ist der wichtige. Deine Seite wird zerlegt, und einzelne Stücke werden weitergereicht. Das Modell sieht also nicht deine schöne Startseite mit Logo, Navigation und Kontaktbereich. Es sieht drei Absätze, aus dem Zusammenhang gerissen.

    Daraus folgt alles Weitere. Steht in deinem Abschnitt „Wir übernehmen das für Sie, zuverlässig und schnell“, ist das als herausgeschnittenes Stück wertlos. Wer ist „wir“? Was ist „das“? Wo? Steht dagegen „Die Heizungswartung übernimmt der Meisterbetrieb Müller aus Herten, im Umkreis von 20 Kilometern, Notdienst auch am Wochenende“, dann kann ein Modell daraus eine Antwort bauen und dich nennen. Derselbe Gedanke, einmal brauchbar und einmal nicht.

    Wie Texte für diese Zerlegung aufgebaut sein sollten, steht ausführlich unter Chunking: Texte für LLMs strukturieren.

    Was du konkret daraus machst

    Weil RAG so funktioniertmachst du das
    Abschnitte werden einzeln herausgeschnittenJeder Abschnitt nennt Leistung, Ort und Anbieter, statt sich auf den vorherigen zu beziehen
    Das System sucht nach Bedeutung, nicht nach StichwortenSchreib in der Sprache deiner Kunden, nicht in Fachbegriffen, und beantworte echte Fragen
    Überschriften markieren die SchnittkantenSaubere H2- und H3-Struktur, ein Thema pro Abschnitt, keine Bandwurmkapitel
    Die ersten Sätze werden am ehesten übernommenAntwort nach oben, Hinführung nach unten oder ganz weg
    Frage-Antwort-Paare sind von Natur aus saubere StückeFAQ-Bereiche auf den wichtigen Seiten, mit echten Kundenfragen
    Nur abrufbare Seiten landen im MaterialKI-Crawler nicht blockieren, Ladezeit im Griff behalten

    Keine dieser Maßnahmen ist exotisch, und alle helfen dir auch bei Google. Du schreibst also nicht für Maschinen, sondern einfach klarer. Wo du bei diesen Punkten stehst, siehst du in fünf Minuten im KI-Webseiten-Check.

    Was RAG nicht leistet

    Zwei Missverständnisse begegnen mir regelmäßig. Erstens: RAG sorgt nicht dafür, dass ein Modell deine Firma dauerhaft kennt. Die abgerufenen Stücke werden für diese eine Antwort genutzt und danach wieder vergessen. Jede Anfrage beginnt von vorn.

    Zweitens: RAG verhindert keine Fehler. Wenn die abgerufenen Quellen falsch sind oder das Modell sie falsch zusammenfasst, steht trotzdem Unsinn in der Antwort. Für dich heißt das: Wenn über dich irgendwo veraltete Öffnungszeiten oder eine alte Adresse stehen, kann genau das in einer KI-Antwort landen. Deshalb ist es so wichtig, dass deine Angaben überall gleich sind.

    Was kostet das bei mir?

    Inhalte so aufzubauen, dass sie zerlegt noch funktionieren, ist Teil jeder SEO-Betreuung ab 249 € im Monat, Mindestlaufzeit 3 Monate, danach monatlich kündbar. Wenn du selbst schreibst und nur den Rahmen brauchst, gibt es Beratung und Coaching für 120 € pro Stunde. Endpreise nach §19 UStG. Alle Pakete ansehen →

    Häufige Fragen zu RAG

    RAG ist ein Verfahren, bei dem ein Sprachmodell vor der Antwort externe Quellen abruft und diese Textstücke als Material verwendet. Dadurch kann es auch über Dinge antworten, die nicht im Training enthalten waren, etwa aktuelle oder lokale Informationen.

    Beim Abruf werden nicht ganze Seiten verwendet, sondern einzelne Abschnitte daraus. Jeder Abschnitt muss deshalb für sich verständlich sein und Leistung, Ort und Anbieter nennen, statt sich auf den übrigen Seiteninhalt zu beziehen.

    Ja. Perplexity arbeitet durchgehend nach diesem Prinzip, die Google AI Overviews im Kern ebenfalls, und ChatGPT immer dann, wenn es für eine Antwort im Netz nachschlägt. Beantwortet ein Modell eine Frage allein aus dem Trainingswissen, ist kein RAG im Spiel.

    Nein. Sind die abgerufenen Quellen falsch oder veraltet, landen diese Fehler in der Antwort. Deshalb sollten deine Angaben wie Adresse, Öffnungszeiten und Leistungen auf allen Quellen einheitlich und aktuell sein.

    Für die Sichtbarkeit in KI-Antworten nicht. RAG betreiben die Anbieter der KI-Systeme. Ein eigenes RAG-System ist nur dann ein Thema, wenn du einen internen Assistenten für eigene Dokumente bauen willst.

    Porträtfoto von Andreas Böhm, Inhaber von Deine SEO Agentur aus Herten

    Über den Autor

    Andreas Böhm

    Inhaber & SEO-Consultant · Deine SEO Agentur, Herten (NRW)

    Ich mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung und bringe über 15 Jahre Erfahrung als SAP-Berater in der Logistik (TM und EWM) mit. Ich helfe kleinen und mittleren Unternehmen, bei Google, Bing und in KI-Suchen gefunden zu werden. Ehrlich, ohne leere Versprechen und mit begrenzter Kundenzahl.

    Deine-Seo-Agentur.de – Andreas Böhm

    5,0Von 5 Sternen

    Durchschnitt aus 5 Google Bewertungen

    Jannette Schumnik
    Bearbeitet: vor 4 Monaten

    Ich kann die Seo Agentur zu 100% weiter empfehlen. Andy hat mir mit seinem hohen Fachwissen und seinen tollen Ideen meine Interntseite erstellt und betreut mich bis heute. Er steht mir bei jeder Frage zur Seite und hat die nötige Ruhe, mir alles gut zu erklären. Ich habe durch seine Arbeit schon viele Neukunden bekommen und bin gut Sichtbar. Preis – Leistung ist Top! Man merkt direkt, beim ersten Kontakt, dass er seine Arbeit mit vollem Herzen macht. Leute…. wenn Ihr eine Agentur sucht, die euch online strahlen lässt….nehmt Kontakt zu Ihm auf.

    Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit! Schon nach kurzer Zeit merkt man deutlich die Kompetenz und Erfahrung von Andreas und seiner SEO-Agentur. Die Sichtbarkeit unserer Website hat sich spürbar verbessert, und die Ergebnisse sprechen für sich.Besonders hervorzuheben ist die Zuverlässigkeit – Absprachen werden eingehalten und die Kommunikation ist immer professionell und angenehm.Alles in allem: Top Service und absolut empfehlenswert!

    Julia Brlm
    vor 9 Monaten

    Danke für die unkomplizierte und tolle SEO-Beratung, hier merkt man einfach die Leidenschaft, die hinter eurer Arbeit steckt!

    Thomas Oppitz
    vor 9 Monaten

    Ein MUSS für jedes Unternehmen….Deine-Seo-Agentur leistet eine super Arbeit. Seit dem wir Kunde sind steigt die Anzahl unserer Anfrage. Vielen Dank und gerne weiter so.

    yannick westbrock
    vor 9 Monaten

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  • GEO-Tools 2026: Was sie können, was sie kosten und wann du keins brauchst

    Kurz gesagt: GEO-Tools zeigen dir, ob und wie dein Unternehmen in KI-Antworten vorkommt. Die meisten kosten zwischen 30 und 400 Euro im Monat (Stand Oktober 2026), und für kleine Betriebe lohnt sich das selten. Die Grundfragen beantwortest du kostenlos selbst: ob KI-Crawler überhaupt auf deine Seite kommen und ob du bei deinen wichtigsten Fragen genannt wirst. Ein bezahltes Tool wird erst sinnvoll, wenn du regelmäßig Geld in GEO steckst und die Entwicklung belegen musst.

    Ich bin Andreas Böhm und mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung. Wer nach GEO-Tools sucht, landet derzeit auf einem Dutzend fast identischer Bestenlisten, bei denen man ahnt, dass Provisionen im Spiel sind. Deshalb hier die Variante, die ich einem Kunden auch am Telefon sagen würde: Was die Tools können, was sie kosten und wann du sie schlicht nicht brauchst.

    Was GEO-Tools überhaupt messen

    Im Kern tun fast alle dasselbe. Sie schicken automatisiert Fragen an ChatGPT, Perplexity, die Google AI Overviews und andere Systeme, protokollieren die Antworten und zählen, wie oft du vorkommst. Dazu kommen meist Vergleiche mit Wettbewerbern, eine Auswertung der zitierten Quellen und eine Einschätzung, ob du positiv oder negativ erwähnt wirst.

    Was kein Tool kann: dir ein belastbares Ranking liefern. KI-Antworten fallen bei derselben Frage unterschiedlich aus, abhängig vom Nutzer, vom Verlauf und vom Zufall. Jedes Tool arbeitet also mit Stichproben und rechnet daraus einen Durchschnitt. Das ist nützlich für Trends über Monate. Eine Zahl, auf die du dich wie auf eine Google-Position verlassen kannst, ist es nicht. Mehr dazu unter KI-Sichtbarkeit messen.

    Was du kostenlos selbst machen kannst

    Bevor du irgendein Abo abschließt, erledige diese vier Dinge. Sie beantworten die wichtigsten Fragen und kosten dich nur Zeit.

    • Crawler-Freigabe prüfen. Der häufigste Grund für Unsichtbarkeit ist eine Sperre in der robots.txt, beim Hoster oder in Cloudflare. Ruf deine-domain.de/robots.txt auf und schau nach, ob GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot oder Google-Extended blockiert sind. Details unter KI-Crawler blockieren oder zulassen.
    • Zehn echte Fragen testen. Schreib auf, mit welchen Formulierungen deine Kunden suchen, und stell sie ChatGPT und Perplexity. Nicht „beste Agentur“, sondern was jemand wirklich tippt: „Wer kann in Gelsenkirchen eine Wärmepumpe einbauen?“ Notier dir, wer genannt wird. Das dauert eine halbe Stunde und sagt dir mehr als der erste Monat Monitoring.
    • In die Server-Logs schauen. Dort steht schwarz auf weiß, welche KI-Bots deine Seite besucht haben und wie oft. Das ist die einzige wirklich harte Zahl in diesem ganzen Feld, und sie liegt bereits auf deinem Server.
    • Einen kostenlosen Checker nutzen. HubSpot bietet mit dem AI Search Grader eine dauerhaft kostenlose Momentaufnahme. Für eine erste Einordnung reicht das. Bei mir gibt es den KI-Webseiten-Check, mit dem du in fünf Minuten die Grundlagen durchgehst.

    Die bezahlten Tools im Überblick

    Wenn du doch eins brauchst: Das sind die Anbieter, die im deutschsprachigen Raum regelmäßig auftauchen. Die Preise sind Einstiegspreise nach Anbieterangaben, Stand Oktober 2026, und ändern sich in diesem Markt schnell. Prüf sie vor dem Abschluss selbst nach.

    ToolWofürEinstieg ab
    HubSpot AI Search GraderEinmalige Momentaufnahme, gut für den ersten Eindruckkostenlos
    RankScaleTracking über viele KI-Systeme, Seiten-Auditsca. 20 $ / Monat
    Otterly AIEinsteigerfreundlich, Markenerwähnungen und AI Overviewsca. 29 $ / Monat
    KisemoÜberwacht mehrere Systeme, Daten im 30-Tage-Zyklusca. 39 € / Monat
    blinqLLM-Sichtbarkeit kombiniert mit PR-Rechercheca. 69 € / Monat
    Peec AIMonitoring, Wettbewerbsvergleich, Quellenanalyseca. 75 bis 89 € / Monat
    ProfoundFür größere Unternehmen, Prompt-Volumen und Agenten-Analyticsca. 99 $ / Monat
    ScrunchMacht Seiten für KI-Bots zugänglich, dazu Monitoringca. 250 $ / Monat
    SISTRIX, SemrushPrompt-Monitoring als Teil der bestehenden SEO-Suiteim Paket enthalten

    Ein Hinweis, der in den Bestenlisten gern fehlt: Wenn du ohnehin SISTRIX oder Semrush bezahlst, hast du Prompt-Monitoring vermutlich schon im Paket. Schau da zuerst nach, bevor du ein zweites Abo abschließt.

    Ab wann sich ein bezahltes Tool lohnt

    Meine Faustregel: Ein Monitoring-Abo rechnet sich, wenn die monatlichen Kosten unter zehn Prozent dessen liegen, was du insgesamt in GEO steckst. Zahlst du 249 Euro für laufende Betreuung, ist ein Tool für 89 Euro keine Messung, sondern ein Drittel deines Budgets, das nicht in Verbesserungen fließt.

    Konkret lohnt es sich meistens dann, wenn du mehrere Standorte oder Marken beobachten musst, wenn du gegenüber Geschäftsführung oder Kunden eine Entwicklung belegen sollst, oder wenn KI-Suche bei dir nachweislich Umsatz bringt und du wissen willst, woher. Für den Handwerksbetrieb mit einem Standort gilt eher das Gegenteil: Die halbe Stunde Fragen testen alle paar Wochen reicht, und das Geld steckst du besser in die Seite selbst.

    Was kostet das bei mir?

    Ich verkaufe keine Tool-Lizenzen und verdiene nichts an Empfehlungen. GEO ist Teil jeder SEO-Betreuung ab 249 € im Monat, Mindestlaufzeit 3 Monate, danach monatlich kündbar. Darin stecken auch die Stichproben, also brauchst du in der Regel kein eigenes Abo. Wenn du selbst umsetzen willst, gibt es Beratung und Coaching für 120 € pro Stunde. Endpreise nach §19 UStG. Alle Pakete ansehen →

    Häufige Fragen zu GEO-Tools

    GEO-Tools messen, ob und wie dein Unternehmen in den Antworten von KI-Systemen wie ChatGPT, Perplexity und den Google AI Overviews vorkommt. Sie stellen automatisiert Fragen, protokollieren die Antworten und werten aus, wie oft und in welchem Zusammenhang du genannt wirst.

    Ja, mit Einschränkungen. Der AI Search Grader von HubSpot liefert eine kostenlose Momentaufnahme. Vieles prüfst du auch ohne Tool: die robots.txt auf gesperrte KI-Crawler kontrollieren, eigene Fragen manuell in ChatGPT und Perplexity testen und in den Server-Logs nachsehen, welche KI-Bots da waren.

    Die Einstiegspreise liegen überwiegend zwischen 20 und 100 Euro oder Dollar im Monat, einzelne Anbieter für größere Unternehmen verlangen 250 bis 400 im Monat (Stand Oktober 2026). Der Markt verändert sich schnell, prüf die Preise vor dem Abschluss beim Anbieter nach.

    Meist nicht. Ein Abo rechnet sich erst, wenn die Kosten deutlich unter dem liegen, was du insgesamt in GEO steckst, oder wenn du mehrere Standorte beobachtest und Entwicklungen belegen musst. Für einen Betrieb mit einem Standort reichen regelmäßige manuelle Stichproben.

    Nein. KI-Antworten fallen bei derselben Frage unterschiedlich aus, es gibt keinen öffentlichen Index und keine Rangliste. Tools arbeiten mit Stichproben und bilden Durchschnittswerte. Die zeigen Trends über längere Zeiträume, aber keine verlässliche Einzelposition.

    Porträtfoto von Andreas Böhm, Inhaber von Deine SEO Agentur aus Herten

    Über den Autor

    Andreas Böhm

    Inhaber & SEO-Consultant · Deine SEO Agentur, Herten (NRW)

    Ich mache seit 2010 Suchmaschinenoptimierung und bringe über 15 Jahre Erfahrung als SAP-Berater in der Logistik (TM und EWM) mit. Ich helfe kleinen und mittleren Unternehmen, bei Google, Bing und in KI-Suchen gefunden zu werden. Ehrlich, ohne leere Versprechen und mit begrenzter Kundenzahl.

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    Bearbeitet: vor 4 Monaten

    Ich kann die Seo Agentur zu 100% weiter empfehlen. Andy hat mir mit seinem hohen Fachwissen und seinen tollen Ideen meine Interntseite erstellt und betreut mich bis heute. Er steht mir bei jeder Frage zur Seite und hat die nötige Ruhe, mir alles gut zu erklären. Ich habe durch seine Arbeit schon viele Neukunden bekommen und bin gut Sichtbar. Preis – Leistung ist Top! Man merkt direkt, beim ersten Kontakt, dass er seine Arbeit mit vollem Herzen macht. Leute…. wenn Ihr eine Agentur sucht, die euch online strahlen lässt….nehmt Kontakt zu Ihm auf.

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    Julia Brlm
    vor 9 Monaten

    Danke für die unkomplizierte und tolle SEO-Beratung, hier merkt man einfach die Leidenschaft, die hinter eurer Arbeit steckt!

    Thomas Oppitz
    vor 9 Monaten

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    yannick westbrock
    vor 9 Monaten

    Wir sind begeistert von der Arbeit, die deine Seo Agentur leistet. Wir lassen unsere Unternehmen und Websites von dieser Firma optimieren und sind seitdem immer sehr weit oben gelistet und bekommen dadurch auch eine hohe Anzahl von Bestellungen und Kundenanfragen. Danke für alles und weiter so!

  • Besucher, aber keine Anfragen: Woran liegt das?

    Kurz gesagt

    Wenn eine Website Besucher hat, aber keine Anfragen bringt, liegt es meist an einer von drei Stellen: Die Anfragen kommen sehr wohl, werden aber nirgends gezählt. Oder es kommen die falschen Besucher. Oder die Seite macht es den richtigen zu schwer, sich zu melden. Die erste Möglichkeit wird am häufigsten übersehen, deshalb prüfst du sie zuerst.

    Den Satz höre ich in Erstgesprächen öfter: „Die Statistik zeigt jeden Monat ein paar hundert Besucher, aber das Telefon klingelt nicht öfter als vorher.“ Gleich danach kommt meistens: „SEO bringt bei uns wohl nichts.“

    Manchmal stimmt das sogar. Häufiger liegt das Problem hinter dem Klick. Die Besucher sind da, finden aber nicht, was sie brauchen, um anzurufen. Oder sie rufen an, und niemand bringt das mit der Website in Verbindung. Wenn deine Seite gar keine Besucher hat, ist das ein anderes Thema. Dazu habe ich den Artikel Warum rankt meine Website nicht bei Google? geschrieben.

    Ich gehe die Punkte in der Reihenfolge durch, in der ich sie selbst prüfe. Für die ersten beiden brauchst du nur die Google Search Console und, falls vorhanden, dein Analyse-Tool.

    Prüfen in dieser Reihenfolge
    1. Werden Anfragen überhaupt gezählt?Anrufe vom Handy tauchen in keiner Statistik auf.
    2. Sind es die richtigen Besucher?Leser eines Ratgebers sind keine Auftraggeber.
    3. Wo landen die Besucher?Oft auf einer Seite ohne nächsten Schritt.
    4. Versteht man auf dem Handy sofort, was du machst?Der erste Bildschirm entscheidet.
    5. Gibt es Gründe, dir zu vertrauen?Echte Fotos schlagen jeden Werbespruch.
    6. Wie viel Aufwand ist die Kontaktaufnahme?Jedes Pflichtfeld kostet Anfragen.

    Kommen wirklich keine Anfragen, oder werden sie nur nicht gezählt?

    Viele Anfragen erscheinen in keiner Statistik: Anrufe vom Handy, WhatsApp-Nachrichten, Mails an die Adresse aus dem Impressum. Bevor du an der Seite etwas änderst, kläre, wie Kunden dich tatsächlich erreichen.

    Wer auf dem Handy auf deine Telefonnummer tippt, ruft an. In Google Analytics steht davon nichts, solange niemand diesen Klick als Ereignis eingerichtet hat. Dazu kommt der Cookie-Banner. Wer dort ablehnt, wird von vielen Analyse-Tools gar nicht erfasst. Deine Zahlen zeigen also nur einen Ausschnitt.

    Der einfachste Test ist altmodisch: Frag jeden neuen Kunden, wie er auf dich gekommen ist, und schreib es auf. Nach zwei, drei Monaten weißt du mehr als aus jedem Dashboard.

    Und schick dir selbst eine Anfrage über dein Kontaktformular. Kommt sie an? Landet sie im Spam? Ein Formular, das nichts verschickt, fällt lange niemandem auf. Es beschwert sich ja keiner.

    Sind es überhaupt die richtigen Besucher?

    Schau in der Search Console, über welche Suchanfragen die Leute kommen. Wer „was kostet ein neues Dach“ sucht, will sich informieren. Wer „Dachdecker Herten“ sucht, will jemanden, der vorbeikommt.

    Ratgeberartikel bringen oft die meisten Besucher, aber selten Aufträge. Die Leser wollen etwas wissen und nicht sofort jemanden beauftragen. Das ist in Ordnung, solange du nicht erwartest, dass aus diesen Klicks Anrufe werden.

    Prüf außerdem, woher die Besucher kommen. In der Search Console gibt es dafür einen Bericht nach Ländern. In meinem eigenen Konto tauchen Klicks aus Indien und Pakistan auf. Für eine Agentur in Herten sind das keine Interessenten. Wenn ein Handwerker in Marl seine Besucherzahlen bewertet, zählen im Grunde nur die Leute aus seinem Einzugsgebiet.

    Manchmal sind es auch gar keine Menschen. Bots und Crawler blähen Besucherzahlen auf, vor allem bei Statistik-Tools ohne Filter.

    Landen die Besucher auf einer Seite, auf der man anfragen kann?

    Jede Seite, die Besucher bekommt, braucht einen naheliegenden nächsten Schritt. Ein Ratgeberartikel ohne Verweis auf deine Leistung ist eine Sackgasse.

    Schau in deinem Analyse-Tool nach den Einstiegsseiten, also den Seiten, auf denen Besucher zuerst landen. Oft sind das nicht deine Leistungsseiten, sondern ein einzelner Blogartikel, der zufällig gut rankt.

    Daraus lässt sich etwas machen. Wer liest, woran man feuchte Kellerwände erkennt, hat vielleicht gerade feuchte Kellerwände. Ein Absatz am Ende reicht oft schon: „Wenn du das bei dir siehst, schaue ich mir das vor Ort an“, dazu ein Link auf die passende Leistungsseite und die Telefonnummer. Ein allgemeines „Kontaktieren Sie uns“ unter jedem Artikel ist dagegen zu beliebig, um jemanden zum Anrufen zu bringen.

    Versteht man auf dem Handy sofort, was du machst und wo?

    Wer über Google kommt, entscheidet in wenigen Sekunden, ob er bleibt. Auf dem ersten Handybildschirm sollte ohne Scrollen klar sein, was du anbietest, in welcher Gegend und wie man dich erreicht.

    Öffne deine Seite auf dem eigenen Handy und schau nur auf den ersten Bildschirm. Steht da „Herzlich willkommen auf unserer Homepage“ über einem großen Stimmungsbild? Dann muss der Besucher erst suchen, was du eigentlich machst. Viele machen sich diese Mühe nicht.

    Besser ist eine Überschrift, die Leistung und Ort nennt, etwa „Badsanierung in Recklinghausen und Umgebung“, und darunter eine Telefonnummer, auf die man direkt tippen kann. Auf dem Handy ist ein Anruf für viele Kunden einfacher als ein Formular.

    Teste dabei auch die Ladezeit im Mobilfunknetz und nicht nur im Büro-WLAN. Wenn die Seite unterwegs fünf Sekunden lang weiß bleibt, ist der Besucher weg, bevor er deine Nummer sieht.

    Gibt es auf der Seite Gründe, dir zu vertrauen?

    Bevor jemand anfragt, will er sicher sein, dass hinter der Seite ein echter Betrieb steht. Echte Fotos, echte Namen und echte Bewertungen helfen dabei mehr als jeder Werbespruch.

    Stockfotos von lächelnden Handwerkern in blitzsauberen Overalls erkennt jeder. Ein etwas unscharfes Foto von deinem Team auf einer Baustelle in Dorsten wirkt glaubwürdiger. Das gilt genauso für Projektbilder, für dein Gesicht auf der Über-uns-Seite und für Bewertungen, die direkt von Google eingebunden sind statt abgetippt. Wie du an mehr Bewertungen kommst, steht in meinem Artikel zum Google-Maps-Ranking.

    Ein Punkt, um den viele Betriebe einen Bogen machen: Preise. Du musst keine Festpreise nennen. Ein grober Rahmen wie „eine Badsanierung liegt bei uns meist zwischen X und Y Euro, je nach Größe und Ausstattung“ filtert Anfragen heraus, die sowieso nicht passen würden. Für alle anderen sinkt die Hemmschwelle. Ich mache das auf meiner eigenen Seite mit den Paketpreisen genauso.

    Schau auch aufs Kleingedruckte: ein Impressum mit echter Adresse, eine Telefonnummer, die tatsächlich jemand abnimmt, ein Datenschutzhinweis am Formular. Fehlt so etwas, springen vorsichtige Kunden ab, ohne dass du es merkst.

    Wie viel Aufwand ist die Kontaktaufnahme?

    Jedes zusätzliche Pflichtfeld im Formular ist ein Grund mehr, es nicht abzuschicken. Für die erste Anfrage reichen Name, ein Kontaktweg und eine kurze Nachricht.

    Manche Kontaktformulare verlangen Anrede, Firmenname, Postleitzahl, Faxnummer und den gewünschten Rückrufzeitraum, alles als Pflichtfeld. Das sind Fragen fürs erste Gespräch und nicht fürs Formular.

    Biete mehrere Wege an, weil Kunden verschieden sind. Wer es eilig hat, ruft an. Wer tagsüber auf der Arbeit nicht telefonieren kann, schreibt lieber per WhatsApp oder Mail. Und schreib dazu, was nach der Anfrage passiert, zum Beispiel: „Ich melde mich werktags meist innerhalb eines Tages.“ Das nimmt die Sorge, dass die Nachricht im Nichts verschwindet.

    Was ändert sich durch ChatGPT und KI-Suchen?

    Wer über ChatGPT, Perplexity oder die KI-Übersichten von Google auf deine Seite kommt, hat oft schon eine Antwort gelesen und ist in seiner Entscheidung weiter. Das kann bedeuten: weniger Besucher, aber mehr mit einem konkreten Anliegen.

    Für diese Besucher zählen die Punkte oben umso mehr. Sie wollen auf deiner Seite bestätigt sehen, was die KI ihnen gesagt hat: dass du die Leistung anbietest, in ihrer Gegend arbeitest und erreichbar bist. Steht das klar auf der Seite, fällt die Entscheidung leicht. Wie du dafür sorgst, dass KI-Systeme dich überhaupt nennen, erkläre ich in der Anleitung zur GEO-Optimierung.

    In Google Analytics siehst du übrigens, ob Besucher von chatgpt.com oder perplexity.ai kommen. Sie erscheinen dort als verweisende Websites.

    Symptom, Ursache, erster Schritt: die Übersicht

    Was du beobachtestWahrscheinliche UrsacheErster Check
    Kunden sagen „Ich hab Sie gegoogelt“, die Statistik zeigt keine AnfragenAnrufe und WhatsApp werden nicht gemessenKlicks auf die Telefonnummer als Ereignis erfassen, Kunden fragen
    Über das Formular kommt gar nichts mehrFormular verschickt nichts oder Mails landen im SpamSelbst eine Testanfrage schicken
    Die meisten Besucher landen auf BlogartikelnInformationssuche statt AuftragsabsichtEinstiegsseiten prüfen, Artikel mit der Leistungsseite verknüpfen
    Viele Besucher aus dem Ausland oder weit entfernten StädtenFalsche Zielgruppe oder BotsBericht nach Ländern und Städten ansehen
    Besucher sind nach wenigen Sekunden wieder wegUnklar, was du machst und woErsten Handybildschirm und Ladezeit prüfen
    Anfragen kommen, passen aber nichtKein Preisrahmen, kein Einzugsgebiet auf der SeitePreisrahmen und Gebiet auf die Leistungsseite schreiben

    Häufige Fragen

    Wie viele Anfragen sind bei meinen Besucherzahlen normal?

    Eine feste Quote gibt es nicht. Sie hängt stark von deiner Branche, dem Preis deiner Leistung und der Herkunft der Besucher ab. Aussagekräftiger ist dein eigener Verlauf: Wenn die Besucher aus deinem Einzugsgebiet mehr werden, sollten mit etwas Verzögerung auch die Anfragen steigen. Passiert das nicht, lohnt sich der Blick auf die Seite.

    Wie messe ich Anrufe, die über meine Website kommen?

    In Google Analytics kannst du Klicks auf die Telefonnummer als Ereignis erfassen, zum Beispiel über den Google Tag Manager. Das zeigt, wer auf die Nummer getippt hat, aber nicht, ob ein Gespräch zustande kam. Genauer sind Call-Tracking-Dienste mit eigenen Rufnummern. Für kleine Betriebe reicht meist die Frage am Telefon: „Wie sind Sie auf uns gekommen?“

    Brauche ich eine neue Website, wenn keine Anfragen kommen?

    Meistens nicht. Eine klare Überschrift, eine Telefonnummer zum Antippen, echte Fotos und ein kürzeres Formular lassen sich in fast jedem System nachrüsten. Ein Neubau lohnt sich erst, wenn die Seite auf dem Handy grundsätzlich nicht funktioniert.

    Sind Heatmaps sinnvoll, um das Problem zu finden?

    Für einen ersten Eindruck ja. Kostenlose Tools wie Microsoft Clarity zeigen, wo Besucher klicken und wie weit sie scrollen. Dafür brauchst du eine Einwilligung im Cookie-Banner und einen Hinweis in der Datenschutzerklärung.

    Bringt mehr Traffic automatisch mehr Anfragen?

    Nein. Mehr Besucher aus der falschen Region oder mit reinem Informationsinteresse ändern an den Anfragen wenig. Hundert Besucher aus deinem Einzugsgebiet, die gezielt nach deiner Leistung gesucht haben, sind mehr wert als tausend Leser eines Ratgeberartikels.

    AB

    Andreas Böhm

    Inhaber von Deine SEO Agentur in Herten. Ich betreue kleine und mittlere Betriebe im Ruhrgebiet bei lokaler Suchmaschinenoptimierung und Sichtbarkeit in KI-Suchen. Davor und daneben über 15 Jahre SAP-Beratung im Bereich Logistik, daher mein Blick für saubere Strukturen und Prozesse.

    Mehr über mich

    Du willst wissen, wo deine Seite Anfragen verliert?

    Im kostenlosen SEO- und GEO-Check schaue ich mir deine Website auf dem Handy an, prüfe, ob Anfragen überhaupt gemessen werden, und sage dir, welche der Ursachen oben bei dir zutrifft. Auch wenn die Antwort lautet, dass du es gut selbst ändern kannst.

    Kostenlosen Website-Check anfragen
  • Google-Unternehmensprofil gesperrt, doppelt oder gekapert: Was du jetzt tun kannst

    Kurz gesagt

    Die meisten Probleme mit dem Google-Unternehmensprofil lassen sich lösen, aber selten schnell. Wichtig ist, erst die Ursache zu finden und dann zu handeln. Wer bei einer Sperrung hektisch Name, Adresse und Kategorie ändert, macht es oft schlimmer. Für fast alle Fälle gilt: Nachweise sammeln, einen sauberen Antrag stellen, abwarten.

    Für die meisten lokalen Betriebe ist das Google-Unternehmensprofil der wichtigste einzelne Baustein bei Google. Umso ärgerlicher, wenn es plötzlich verschwunden ist, sich nicht bestätigen lässt oder der frühere Webdesigner die Zugangsdaten hat und nicht mehr ans Telefon geht.

    Googles eigene Hilfe zu diesen Fällen ist über viele Seiten verstreut und oft vage. Ich habe die fünf häufigsten Probleme hier zusammengetragen, jeweils mit den Schritten in der Reihenfolge, in der ich sie gehen würde, und mit den Fehlern, die es schlimmer machen.

    Die fünf häufigsten Probleme
    1. Das Profil ist gesperrtGoogle nennt selten einen Grund.
    2. Die Videobestätigung wird abgelehntMeist fehlt ein Detail im Bild.
    3. Dein Betrieb taucht doppelt aufVorsicht mit den Bewertungen.
    4. Jemand anderes hat dein ProfilZugriff anfordern, drei Tage warten.
    5. Du arbeitest von zu HauseAdresse ausblenden, Einzugsgebiet angeben.

    Warum wurde mein Google-Unternehmensprofil gesperrt?

    Google nennt fast nie einen genauen Grund. Häufige Auslöser sind Suchbegriffe im Firmennamen, eine Adresse, an der kein echter Betrieb erkennbar ist, und viele Änderungen in kurzer Zeit.

    Die Sperrung erkennst du an einem Hinweis im Profil oder an einer Mail von Google. Je nach Fall ist das Profil dann gar nicht mehr in der Suche zu sehen, oder du kannst es nur nicht mehr bearbeiten. Typische Auslöser sind:

    • Suchbegriffe im Namen, etwa „Schulz Malerbetrieb Maler Herten günstig“ statt einfach „Malerbetrieb Schulz“.
    • Eine Adresse, an der Google keinen Betrieb erkennt, zum Beispiel ein Postfach oder ein virtuelles Büro.
    • Eine sichtbare Wohnadresse, obwohl dort keine Kunden empfangen werden.
    • Mehrere Änderungen an Name, Adresse oder Kategorie innerhalb weniger Tage.
    • Meldungen durch Dritte, manchmal auch durch Mitbewerber.

    Was du dann tun solltest, in dieser Reihenfolge:

    1. Ändere vorerst nichts, außer dem, was offensichtlich gegen die Richtlinien verstößt. Hektisches Umbauen sieht für Google nach Manipulation aus.
    2. Sammle Nachweise: Gewerbeanmeldung oder Handwerkskarte, eine aktuelle Rechnung für Strom, Telefon oder Versicherung mit Firmenname und Adresse, Fotos von Schild, Fahrzeug oder Werkstatt.
    3. Leg Einspruch über das offizielle Formular ein, das du in der Hilfe deines Unternehmensprofils findest. Einen Einspruch, nicht drei parallel.
    4. Warte ab. Eine feste Bearbeitungszeit nennt Google nicht. Rechne mit einigen Tagen, manchmal mit mehreren Wochen.
    Vorsicht bei Angeboten wie „Wir entsperren Ihr Profil garantiert in 48 Stunden“. Niemand außerhalb von Google hat einen Sonderzugang. Gib vor allem nie die Zugangsdaten zu deinem Google-Konto heraus. Wer dir helfen soll, bekommt Zugriff als Manager auf das Profil, mehr nicht.

    Warum klappt die Bestätigung per Video nicht?

    Das Video muss in einem Stück zeigen, dass es deinen Betrieb gibt, wo er ist und dass du dazugehörst. Abgelehnt wird es meistens, weil Adresse, Firmenname oder Arbeitsmittel nicht klar zu erkennen sind.

    Gefilmt wird direkt aus der Bestätigung im Unternehmensprofil auf dem Handy. Im Video sollte nacheinander zu sehen sein, wo du bist (Straßenschild, Hausnummer oder markante Gebäude in der Nähe), dass es den Betrieb gibt (Firmenschild, beschriftetes Fahrzeug, Werkstatt oder Arbeitsplatz) und dass du dazugehörst. Für Letzteres schließt du zum Beispiel die Werkstatt oder das Fahrzeug auf und zeigst Werkzeug oder Unterlagen mit dem Firmennamen.

    Abgelehnt wird das Video meist aus banalen Gründen. Das Straßenschild ist unscharf, der Name auf dem Auto passt nicht genau zum Namen im Profil, oder das Video ist aus mehreren Clips zusammengeschnitten. Film bei Tageslicht, langsam und ohne Schnitt. Lang muss das Video nicht sein.

    Schwierig wird es für Betriebe ohne Laden und ohne Schild. Dann ist das Fahrzeug deine Visitenkarte: erst die Straße, dann der Wagen mit Beschriftung, dann der Laderaum mit Werkzeug, zum Schluss die Gewerbeanmeldung vor der Kamera. Wenn du gar nichts Beschriftetes hast, wird es ehrlich gesagt schwer. Ein Magnetschild fürs Auto kostet nicht die Welt und hilft dir auch sonst.

    Wird das Video abgelehnt, kannst du es in der Regel erneut versuchen. Bietet Google dir eine andere Methode an, etwa per Telefon oder Mail, nimm sie.

    Was tun, wenn mein Betrieb doppelt bei Google auftaucht?

    Melde das Duplikat bei Google, statt selbst etwas zu löschen. Behalte den Eintrag mit den meisten Bewertungen, auch wenn dort noch die alte Adresse steht. Die Adresse lässt sich ändern, Bewertungen bekommst du nicht zurück.

    Doppelte Einträge entstehen oft nach einem Umzug, durch eine frühere Agentur oder weil Google selbst einen Eintrag angelegt hat. Such deinen Firmennamen in Google Maps und schau, ob du mehrmals auftauchst, auch mit alter Adresse oder leicht abweichendem Namen.

    Den überflüssigen Eintrag meldest du als Duplikat, entweder in Google Maps über „Änderung vorschlagen“ oder über den Support des Unternehmensprofils. Ob Bewertungen dabei vom einen auf den anderen Eintrag übertragen werden, entscheidet Google. Verlass dich nicht darauf.

    Nach einem Umzug gilt deshalb: Ändere die Adresse im bestehenden Profil, statt einen neuen Eintrag anzulegen. Eine erneute Bestätigung kann nötig werden, die Bewertungen bleiben dir aber erhalten.

    Ein Fremder hat Zugriff auf mein Profil. Wie bekomme ich es zurück?

    Über „Zugriff anfordern“ bei Google. Der aktuelle Inhaber bekommt eine Mail und hat drei Tage Zeit, zu reagieren. Antwortet er nicht, kannst du das Profil oft selbst bestätigen. Lehnt er ab, bleibt dir der Einspruch.

    Meistens ist der Fremde gar nicht fremd. Es ist die frühere Agentur, ein ehemaliger Mitarbeiter oder der Webdesigner, der das Profil vor Jahren mit seinem eigenen Google-Konto angelegt hat. Frag zuerst direkt nach. Oft reicht eine freundliche Mail, und das Profil wird an dich übertragen.

    Klappt das nicht, gehst du so vor:

    1. Ruf business.google.com/add auf, gib deinen Firmennamen ein und wähle deinen Betrieb aus der Liste.
    2. Erscheint der Hinweis, dass jemand anderes das Profil verwaltet, wähle „Zugriff anfordern“ und füll das Formular aus.
    3. Warte drei Tage. Kommt keine Antwort, findest du in der Bestätigungsmail einen Link, über den du das Profil eventuell selbst bestätigen kannst. Diese Möglichkeit gibt es nicht in jedem Fall.
    4. Lehnt der Inhaber ab, kannst du gegen die Entscheidung Einspruch einlegen.

    Damit dir das nicht noch einmal passiert: Das Profil gehört in dein eigenes Google-Konto. Agenturen und Dienstleister bekommen Zugriff als Manager. So kannst du sie jederzeit wieder entfernen, und wenn die Zusammenarbeit endet, bleibt das Profil bei dir. Worauf du bei einem Agenturwechsel noch achten solltest, steht in meinem Artikel SEO-Agentur wechseln.

    Ich arbeite von zu Hause. Muss meine Adresse im Profil stehen?

    Nein. Wenn Kunden nicht zu dir kommen, blendest du die Adresse aus und gibst stattdessen ein Einzugsgebiet an. Für die Bestätigung braucht Google die Adresse trotzdem, öffentlich sichtbar ist sie danach nicht.

    Das ist der häufigste Fall bei Handwerkern, die von ihrem Wohnort aus arbeiten, und Google sieht ihn ausdrücklich vor. Die Adresse soll nur sichtbar sein, wenn du dort Kunden empfängst. Arbeitest du beim Kunden vor Ort, zeigt dein Profil stattdessen das Gebiet, in dem du unterwegs bist. Die Frage stellt sich übrigens auch für mich selbst, weil ich von zu Hause in Herten aus arbeite.

    Beim Einzugsgebiet gilt: Trag die Orte ein, in denen du wirklich arbeitest. Ganz NRW einzutragen hilft dir nicht. Für die Reihenfolge in der Kartensuche spielt die Entfernung zum Suchenden eine große Rolle, und nach allem, was bekannt ist, misst Google sie weiter an deinem tatsächlichen Standort. Ein Einzugsgebiet bis Dortmund bringt einen Elektriker aus Marl also nicht automatisch in Dortmund nach oben. Wie das lokale Ranking sonst funktioniert, erkläre ich im Artikel zum Google-Maps-Ranking.

    Eine Verwechslung kommt dabei oft vor: Das Ausblenden im Google-Profil hat nichts mit dem Impressum deiner Website zu tun. Dort muss nach dem Digitale-Dienste-Gesetz weiterhin eine ladungsfähige Anschrift stehen. Ein Postfach reicht dafür nicht.

    Problem, Ursache, erster Schritt: die Übersicht

    Was du siehstWahrscheinliche UrsacheErster Schritt
    Profil ist aus der Suche verschwunden, Hinweis auf SperrungRichtlinienverstoß oder zu wenige NachweiseVerstoß beheben, Nachweise sammeln, ein Einspruch
    Videobestätigung abgelehntAdresse, Name oder Betrieb nicht klar im BildNeu filmen, in einem Stück, bei Tageslicht
    Betrieb taucht zweimal in Maps aufAltes Profil nach Umzug oder von früherer AgenturDuplikat melden, Eintrag mit Bewertungen behalten
    Hinweis „Jemand anderes verwaltet dieses Profil“Profil liegt im Konto eines DrittenDirekt fragen, sonst Zugriff anfordern
    Deine Wohnadresse ist öffentlich sichtbarAdresse nicht ausgeblendetAdresse ausblenden, Einzugsgebiet eintragen

    Häufige Fragen

    Wie lange dauert ein Einspruch gegen eine Sperrung?

    Google nennt keine feste Frist. Oft dauert es einige Tage, manchmal mehrere Wochen. Stell in der Zeit keinen zweiten Einspruch und ändere nichts am Profil.

    Sind meine Bewertungen nach einer Sperrung weg?

    Während der Sperrung sind sie meist nicht sichtbar. Nach einer Wiederherstellung sind sie oft wieder da, garantiert ist das aber nicht.

    Darf ich Suchbegriffe in den Firmennamen schreiben?

    Nein. Der Name im Profil soll so lauten wie auf Schild, Briefpapier und Rechnung. Zusätze wie Ort oder Leistung sind ein häufiger Grund für Sperrungen. Siehst du einen Mitbewerber mit „Maler Herten günstig“ im Namen, kannst du das über „Änderung vorschlagen“ melden.

    Kann ich ein Coworking-Büro als Adresse angeben?

    Nur wenn du dort tatsächlich arbeitest und Kunden zu deinen Öffnungszeiten empfangen kannst. Virtuelle Büros, Postfächer und reine Briefkastenadressen sind nicht zulässig.

    Soll ich jemanden bezahlen, der mein Profil entsperrt?

    Vorsicht bei Garantien. Niemand außerhalb von Google kann eine Entsperrung erzwingen. Seriöse Hilfe heißt, die Ursache zu finden und einen sauberen Einspruch vorzubereiten. Die Zugangsdaten zu deinem Google-Konto gibst du dafür nie heraus.

    AB

    Andreas Böhm

    Inhaber von Deine SEO Agentur in Herten. Ich betreue kleine und mittlere Betriebe im Ruhrgebiet bei lokaler Suchmaschinenoptimierung und Sichtbarkeit in KI-Suchen. Davor und daneben über 15 Jahre SAP-Beratung im Bereich Logistik, daher mein Blick für saubere Strukturen und Prozesse.

    Mehr über mich

    Dein Profil macht Ärger?

    Schick mir eine kurze Nachricht mit einem Screenshot der Meldung. Ich sage dir ehrlich, ob du das selbst lösen kannst oder ob es sich lohnt, dass ich mir das genauer anschaue.

    Problem kurz schildern
  • Wix, Jimdo, IONOS: Muss ich für gutes SEO den Baukasten wechseln?

    Kurz gesagt

    Für einen kleinen Betrieb mit einer Handvoll Seiten ist der Baukasten selten der Grund, warum er bei Google nicht gefunden wird. Titel, Beschreibungen, Überschriften und Inhalte lassen sich bei Wix, Jimdo und IONOS pflegen, und bei lokalen Suchen zählt das Google-Unternehmensprofil ohnehin oft mehr. Eng wird es, wenn die Seite wächst: viele Leistungs- oder Ortsseiten, ein größerer Shop, mehrere Sprachen.

    Die Frage kommt meistens von Betrieben, die ihre Seite irgendwann selbst bei Wix, Jimdo oder IONOS zusammengeklickt haben: „Muss ich auf WordPress umsteigen, damit Google mich findet?“ Meine Antwort lautet in den meisten Fällen: nein, jedenfalls nicht deswegen.

    Damit du das einordnen kannst: Ich baue selbst Websites mit WordPress und würde an einem Wechsel also verdienen. Gerade deshalb will ich ehrlich sagen, wann er sich lohnt und wann nicht.

    Kurz-Check für Baukasten-Seiten
    1. Hat jede Seite einen eigenen Titel und eine Beschreibung?Das geht in jedem gängigen Baukasten.
    2. Gibt es für jede Leistung eine eigene Seite?Wichtiger als das System dahinter.
    3. Ist die Search Console verbunden?Ohne sie siehst du nicht, was Google sieht.
    4. Stehen die wichtigen Infos als Text auf der Seite?Text in Bildern liest weder Google noch eine KI.
    5. Ist dein Unternehmensprofil gepflegt?Bei lokalen Suchen oft der größere Hebel.

    Kann eine Baukasten-Website bei Google ranken?

    Ja. Google bewertet, was auf der Seite steht und wie gut sie zur Suche passt, nicht das System, mit dem sie gebaut wurde. Auch Baukasten-Seiten können lokal gut ranken.

    Für einen Handwerksbetrieb mit fünf bis zehn Seiten entscheiden andere Dinge: ob es für jede Leistung eine eigene Seite gibt, ob die Texte die Fragen der Kunden beantworten und ob das Google-Unternehmensprofil gepflegt ist. Das kannst du in jedem gängigen Baukasten umsetzen.

    Wenn deine Baukasten-Seite gar nicht gefunden wird, liegt es so gut wie nie am Baukasten. Geh zuerst die Punkte aus meinem Artikel Warum rankt meine Website nicht bei Google? durch.

    Was solltest du in deinem Baukasten auf jeden Fall einstellen?

    Pro Seite einen eigenen Seitentitel und eine Beschreibung, eine sprechende Adresse, Alternativtexte für Bilder und die Verbindung zur Google Search Console. Die Felder findest du meist in den SEO-Einstellungen der jeweiligen Seite.

    • Ein Seitentitel, der Leistung und Ort nennt, zum Beispiel „Fliesenleger in Marl | Fliesen Müller“ statt „Startseite“.
    • Eine Beschreibung von ein, zwei Sätzen, die zum Klicken einlädt. Google übernimmt sie nicht immer, aber oft.
    • Eine Adresse wie /fliesen-verlegen-marl/ statt /seite-3/.
    • Eine Hauptüberschrift pro Seite, die sagt, worum es geht.
    • Bilder, die du vor dem Hochladen verkleinerst und kurz beschreibst. Wie das geht, steht im Artikel Bilder für die Homepage optimieren.
    • Die Verbindung zur Search Console. Die meisten Baukästen bieten dafür eine einfache Verknüpfung oder ein Feld für den Bestätigungscode.

    Achte außerdem auf Apps und Erweiterungen. Jedes zusätzliche Widget, ob Chatfenster, Bewertungsslider oder Instagram-Feed, kann die Seite auf dem Handy langsamer machen. Was du nicht wirklich brauchst, fliegt raus.

    Wo stoßen Baukästen an Grenzen?

    Bei technischen Feinheiten und wenn die Seite wächst. Je nach Anbieter und Tarif lassen sich strukturierte Daten, Weiterleitungen, Mehrsprachigkeit oder die Adressstruktur nur eingeschränkt anpassen.

    Für eine kleine Seite spielt das kaum eine Rolle. Spürbar wird es, wenn du viele Leistungs- und Ortsseiten sauber gliedern willst, einen Shop mit vielen Produkten betreibst, mehrere Sprachen brauchst oder eigene strukturierte Daten einbauen möchtest, etwa für FAQs.

    Welche Grenze bei dir gilt, hängt stark vom Anbieter und vom Tarif ab, und die Funktionen ändern sich laufend. Schau deshalb in die Hilfe deines Anbieters, bevor du nur wegen einer einzelnen Funktion wechselst. Manches, was vor zwei Jahren nicht ging, geht heute.

    Was ist das größte Risiko bei einem Wechsel?

    Der Umzug selbst. Baukästen lassen sich meist nicht einfach exportieren, ein Wechsel ist praktisch ein Neubau. Wer dabei die alten Adressen nicht weiterleitet, verliert seine Rankings.

    Wix und Jimdo bieten nach meinem Stand keinen Export der kompletten Website an. Du baust die neue Seite also neu auf und überträgst Texte und Bilder von Hand. Das ist machbar, kostet aber Zeit oder Geld.

    Der wichtigste Punkt dabei: Jede alte Adresse, die bei Google gefunden wird, braucht eine Weiterleitung auf die passende neue Seite. Sonst fängst du bei Google wieder von vorn an. Was dabei typischerweise schiefgeht, steht im Artikel zum Traffic-Verlust nach einem Relaunch.

    Rechne beim Wechsel also nicht nur die Baukasten-Gebühr gegen die Hosting-Kosten. Rechne auch die Zeit für den Umzug und die Pflege danach. Eine WordPress-Seite braucht regelmäßige Updates und ab und zu jemanden, der sich kümmert.

    Wann lohnt sich ein Wechsel wirklich?

    Wenn deine Pläne die Grenzen des Baukastens sprengen, zum Beispiel deutlich mehr Seiten, ein richtiger Shop oder Funktionen, die dein Anbieter nicht kann. Nicht aber, nur weil jemand sagt, mit WordPress rankt man besser.

    Gute Gründe sind ein geplanter Ausbau auf viele Leistungs- und Ortsseiten, ein Shop mit großem Sortiment, mehrere Sprachen oder eine konkrete Funktion, die du brauchst und die dein Anbieter nachweislich nicht hat.

    Schlechte Gründe sind dagegen, dass deine Seite gerade nicht gefunden wird (die Ursache liegt fast immer woanders), dass eine Agentur dir den Wechsel ohne Analyse empfiehlt, oder dass das Design alt aussieht. Eine neue Vorlage bekommst du meistens auch im Baukasten.

    Spielt der Baukasten für ChatGPT und KI-Suchen eine Rolle?

    Kaum. KI-Systeme lesen, was als Text auf der Seite steht. Wichtig ist, dass deine Leistungen, dein Ort und deine Kontaktdaten als normaler Text dastehen und nicht nur in Bildern.

    Ein häufiger Fehler bei Baukasten-Seiten: Die wichtigsten Infos stecken in einer schön gestalteten Grafik. Für Menschen sieht das gut aus, für Google und KI-Systeme ist die Fläche leer. Schreib Leistungen, Einzugsgebiet und Telefonnummer deshalb immer auch als Text auf die Seite. Was KI-Systeme darüber hinaus brauchen, erkläre ich in der Anleitung zur GEO-Optimierung.

    Bleiben oder wechseln: die Übersicht

    Deine SituationMeine Empfehlung
    Kleiner Betrieb, 1 bis 10 Seiten, lokales GebietBleiben, Inhalte und Unternehmensprofil verbessern
    Seite wird gar nicht gefundenBleiben, zuerst Indexierung und Inhalte prüfen
    Viele Leistungs- und Ortsseiten geplantGrenzen deines Tarifs prüfen, Wechsel kann sinnvoll sein
    Shop mit vielen ProduktenEin spezialisiertes Shopsystem prüfen
    Mehrere Sprachen nötigPrüfen, was dein Anbieter kann, sonst wechseln
    Design wirkt veraltetErst eine neue Vorlage im Baukasten testen

    Häufige Fragen

    Rankt WordPress besser als Wix?

    Nicht automatisch. WordPress bietet mehr Möglichkeiten, aber auch mehr Stellen, an denen etwas schiefgehen kann. Für das Ranking zählen vor allem Inhalte und Struktur, nicht das System.

    Brauche ich mit einem Baukasten eine eigene Domain?

    Ja, das solltest du. Die gängigen Anbieter ermöglichen eine eigene Domain in den bezahlten Tarifen. Eine Adresse auf einer Subdomain des Anbieters wirkt weniger professionell und gehört dir nicht.

    Was kostet ein Wechsel vom Baukasten zu WordPress?

    Das hängt von der Zahl der Seiten ab und davon, ob das Design neu gemacht wird. Wichtiger als der Preis ist, dass die Weiterleitungen von den alten auf die neuen Adressen sauber eingerichtet werden.

    Verliere ich beim Wechsel meine Google-Bewertungen?

    Nein. Die Bewertungen hängen am Google-Unternehmensprofil, nicht an der Website. Ändert sich deine Domain, trägst du im Profil nur die neue Website-Adresse ein.

    Kann ich in einem Baukasten strukturierte Daten einbauen?

    Teilweise. Manche Anbieter erzeugen Grunddaten automatisch, eigene Ergänzungen sind je nach Anbieter und Tarif möglich oder nicht. Die Hilfe deines Anbieters sagt dir, was bei dir geht.

    AB

    Andreas Böhm

    Inhaber von Deine SEO Agentur in Herten. Ich betreue kleine und mittlere Betriebe im Ruhrgebiet bei lokaler Suchmaschinenoptimierung und Sichtbarkeit in KI-Suchen. Davor und daneben über 15 Jahre SAP-Beratung im Bereich Logistik, daher mein Blick für saubere Strukturen und Prozesse.

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    Unsicher, ob dein Baukasten reicht?

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  • Google Ads oder SEO: Was lohnt sich für kleine Betriebe?

    Kurz gesagt

    Google Ads bringen Besucher ab dem ersten Tag, aber nur so lange, wie du zahlst. SEO braucht Monate, wirkt dann aber auch ohne laufende Klickkosten weiter. Für die meisten kleinen Betriebe mit lokalem Einzugsgebiet sind SEO und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil die Grundlage. Anzeigen lohnen sich, wenn es schnell gehen muss, bei saisonalen Spitzen und zum Testen, welche Suchbegriffe überhaupt Aufträge bringen.

    Im Erstgespräch kommt die Frage oft, meistens irgendwo zwischen Kaffee und Angebot: „Sollten wir nicht lieber Google Ads machen? Das geht doch schneller.“

    Die ehrliche Antwort: Manchmal ja. Und weil du wissen solltest, wer dir das erzählt: Ich verdiene mit SEO und biete selbst keine Betreuung von Google-Anzeigen an. Ich habe also kein Interesse daran, dir Anzeigen zu verkaufen, wohl aber eins an SEO. Behalte das beim Lesen im Hinterkopf.

    Fünf Fragen, die die Entscheidung leichter machen
    1. Brauchst du in den nächsten Wochen Aufträge?Dann führt an Anzeigen wenig vorbei.
    2. Willst du in deiner Region über Jahre gefunden werden?Dafür lohnt sich SEO.
    3. Suchen deine Kunden in akuter Not?Notdienst-Suchen sind klassisches Anzeigengebiet.
    4. Kannst du Anfragen messen?Ohne Messung verbrennst du bei Anzeigen Geld.
    5. Wie viel Zeit hast du selbst?Beides braucht Pflege, nur auf andere Art.

    Was ist der Unterschied zwischen Google Ads und SEO?

    Mit Google Ads kaufst du dir einen Platz über oder zwischen den Suchergebnissen und zahlst für jeden Klick. Mit SEO arbeitest du daran, dass Google deine Seite von sich aus weit oben zeigt. Dafür zahlst du keinen Klickpreis, aber Arbeit.

    Anzeigen sind als „Gesponsert“ gekennzeichnet und laufen, sobald die Kampagne steht. Den Platz bekommt, wer genug bietet und eine passende Anzeige hat. Stoppst du die Zahlung, bist du am nächsten Tag weg.

    Bei SEO ist es umgekehrt. Es dauert, bis sich etwas bewegt, bei lokalen Nischen oft einige Wochen, bei umkämpften Begriffen Monate. Dafür halten sich gute Rankings in der Regel eine Weile, auch wenn du mal einen Monat nichts machst. Kostenlos ist das trotzdem nicht. Du zahlst mit deiner eigenen Zeit oder mit einer Agentur. Mit welchen Zeiträumen du realistisch rechnen solltest, steht im Artikel Wie lange dauert SEO?

    Was kostet Google Ads für einen kleinen Betrieb?

    Das hängt vom Klickpreis in deiner Branche und Region ab und davon, wie viele Klicks zu einer Anfrage werden. Eine Pauschale gibt es nicht. Die Klickpreise kannst du vorab im Keyword-Planer von Google schätzen.

    Rechne einmal vom Ergebnis her und nicht vom Budget. Ein Rechenbeispiel mit ausgedachten Zahlen: Kostet ein Klick 3 Euro und fragt jeder 20. Besucher an, kostet dich eine Anfrage 60 Euro. Wird aus jeder dritten Anfrage ein Auftrag, zahlst du pro Auftrag 180 Euro für Werbung. Ob das viel ist, hängt davon ab, was ein Auftrag bei dir einbringt. Für eine Badsanierung ist es wenig, für einen neuen Wasserhahn zu viel.

    Bei Suchen mit akutem Bedarf, etwa nach Schlüsseldienst oder Rohrreinigung, können die Klickpreise hoch sein, weil viele Anbieter um dieselben Kunden bieten. Ein Budget festzulegen ist einfach. Schwieriger ist es, die Kampagne so einzustellen, dass das Geld nicht für unpassende Klicks draufgeht. Dazu gleich mehr.

    Wann lohnen sich Google Ads?

    Wenn es schnell gehen muss, bei saisonalen Spitzen, bei Suchen mit akutem Bedarf und zum Testen, welche Suchbegriffe überhaupt Aufträge bringen.

    Ein neu gegründeter Betrieb hat bei Google noch keine Geschichte. Bis die eigene Seite rankt, vergehen Monate, und Anzeigen können diese Zeit überbrücken. Ein Betrieb für Klimatechnik braucht im Sommer mehr Anfragen als im Winter. Anzeigen lassen sich passend hoch- und herunterfahren, SEO nicht.

    Und wer nicht weiß, ob Kunden eher „Badsanierung“ oder „Bad renovieren“ suchen und was davon Aufträge bringt, sieht das in einer Anzeigenkampagne nach ein paar Wochen schwarz auf weiß. Diese Daten helfen dir später auch bei der Suchmaschinenoptimierung.

    Wann ist SEO die bessere Wahl?

    Wenn du langfristig in deiner Region gefunden werden willst, das Budget knapp ist und deine Kunden vor dem Auftrag lieber lesen und vergleichen. Dazu kommt: Ob ChatGPT oder die KI-Übersichten von Google dich in einer Antwort nennen, beeinflusst du nicht mit einem Anzeigenbudget.

    Für viele lokale Betriebe geht die Rechnung so auf: Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil und eine Website mit einer eigenen Seite pro Leistung bringen über Jahre Anfragen, ohne dass für jeden Klick bezahlt wird. Manche Kunden überspringen Anzeigen außerdem ganz bewusst und klicken lieber auf die Karte oder die normalen Ergebnisse. Wie du in der Karte nach oben kommst, steht im Artikel zum Google-Maps-Ranking.

    Der Nachteil: Du brauchst Geduld, und eine Garantie gibt es nicht. Wer dir Platz 1 in vier Wochen verspricht, verspricht etwas, das niemand halten kann.

    Welche Fehler kosten bei Google Ads am meisten Geld?

    Ein zu großes Gebiet, fehlende ausschließende Begriffe, Anzeigen, die auf die Startseite führen, und keine Messung, welche Klicks zu Anfragen werden.

    • Das Gebiet ist zu groß. Ein Dachdecker aus Dorsten braucht keine Klicks aus Köln.
    • Es fehlen ausschließende Begriffe. Ohne sie zahlst du auch für Suchen wie „Dachdecker Ausbildung“ oder „Dachdecker Gehalt“.
    • Die Anzeige führt auf die Startseite statt auf die Seite zur gesuchten Leistung.
    • Niemand misst, welche Klicks zu Anrufen oder Anfragen werden. Dann weißt du nach drei Monaten nur, dass Geld weg ist. Wie du das misst, steht im Artikel Besucher, aber keine Anfragen.
    • Die Kampagne läuft komplett im Automatikmodus, und Google entscheidet allein, wofür das Geld ausgegeben wird.

    Wenn du Anzeigen selbst schaltest, nimm dir in den ersten Wochen regelmäßig Zeit für den Bericht zu den Suchbegriffen. Dort siehst du, wofür du tatsächlich bezahlt hast. Das ist meistens aufschlussreicher, als einem lieb ist.

    Kann ich Google Ads und SEO kombinieren?

    Ja, und für viele Betriebe ist das der vernünftigste Weg: Anzeigen für den schnellen Bedarf und zum Testen, SEO als Grundlage, die über die Zeit die Klickkosten senkt.

    Ein typischer Ablauf: In den ersten Monaten laufen Anzeigen für die wichtigsten Leistungen, parallel baust du Website und Unternehmensprofil auf. Sobald deine Seite für einen Begriff organisch gut steht, kannst du das Anzeigenbudget dort zurückfahren und für etwas anderes nutzen.

    Eine feste Regel, wie das Budget aufgeteilt werden sollte, gibt es nicht. Wer dir eine nennt, kennt deinen Markt nicht.

    Google Ads und SEO im Vergleich

    FrageGoogle AdsSEO
    Wie schnell wirkt es?Ab dem ersten TagNach Wochen bis Monaten
    Was kostet es?Jeder Klick, solange die Kampagne läuftEigene Zeit oder Agentur, keine Klickkosten
    Was passiert, wenn du aufhörst?Die Sichtbarkeit ist sofort wegRankings halten sich meist eine Weile
    Gut geeignet fürSchnellen Bedarf, Saisonspitzen, Tests, NotdienstDauerhafte Sichtbarkeit in der Region
    Einfluss auf KI-AntwortenKeinerInhalte und Erwähnungen zählen
    Größtes RisikoGeld für unpassende KlicksEs dauert, und es gibt keine Garantie

    Häufige Fragen

    Wie viel Budget brauche ich für Google Ads mindestens?

    Google schreibt kein Mindestbudget vor. Sinnvoll ist ein Betrag, mit dem in deinem Gebiet genug Klicks zusammenkommen, um nach ein paar Wochen etwas daraus zu lernen. Mit sehr kleinen Budgets siehst du oft nur Zufall.

    Verbessern Google Ads mein normales Ranking?

    Nein. Anzeigen und organische Ergebnisse sind bei Google getrennt. Indirekt können Anzeigen helfen, weil du lernst, welche Suchbegriffe Aufträge bringen.

    Kann ich Google Ads selbst schalten?

    Ja. Für den Anfang reicht eine einfache Kampagne mit wenigen Leistungen, einem engen Gebiet und ausschließenden Begriffen. Plane Zeit ein, um die Suchbegriffe regelmäßig zu prüfen.

    Bietest du auch Google Ads an?

    Nein, derzeit nicht. Wenn Anzeigen bei dir sinnvoll sind, sage ich dir das trotzdem und kümmere mich um den SEO-Teil.

    Was ist mit Anzeigen auf Facebook oder Instagram?

    Die funktionieren anders. Dort suchst du die Kunden, bei Google suchen die Kunden dich. Für Leistungen mit akutem Bedarf passt Google meist besser, für Produkte, die man gut zeigen kann, auch Social Media.

    AB

    Andreas Böhm

    Inhaber von Deine SEO Agentur in Herten. Ich betreue kleine und mittlere Betriebe im Ruhrgebiet bei lokaler Suchmaschinenoptimierung und Sichtbarkeit in KI-Suchen. Davor und daneben über 15 Jahre SAP-Beratung im Bereich Logistik, daher mein Blick für saubere Strukturen und Prozesse.

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    Unsicher, was für deinen Betrieb passt?

    Im kostenlosen SEO- und GEO-Check schaue ich mir an, wie du bei Google aktuell dastehst, und sage dir ehrlich, ob SEO bei dir in absehbarer Zeit etwas bringen kann. Wenn nicht, sage ich dir auch das.

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  • SEO-Agentur wechseln? So prüfen Sie Ihre Agentur

    Kurz gesagt

    Ob eine SEO-Agentur gute Arbeit macht, können Sie auch ohne Fachwissen beurteilen. Es kommt auf drei Dinge an: Sie wissen jeden Monat, was konkret umgesetzt wurde. Die Berichte zeigen Anfragen oder Umsatz und nicht nur Rankings. Und alle Zugänge zu Ihren Daten gehören Ihnen. Fehlt eines davon über mehrere Monate, ist ein klärendes Gespräch fällig. Fehlen alle drei, lohnt sich ein Wechsel meist.

    „Ehrlich gesagt können wir gar nicht beurteilen, ob unsere Agentur gute Arbeit macht.“ Diesen Satz höre ich in Erstgesprächen häufiger als jeden anderen. Das ist kein Vorwurf an die Unternehmen. SEO ist für Außenstehende schwer greifbar, die Ergebnisse kommen verzögert, und viele Berichte sind so aufgebaut, dass man sie eher abheftet als versteht.

    Dieser Artikel hilft Ihnen, die Arbeit Ihrer jetzigen Agentur einzuordnen. Sie finden einen Selbsttest, typische Warnsignale, eine Checkliste für einen sauberen Wechsel und die Fragen, die Sie einer neuen Agentur stellen sollten. Ein Hinweis vorab, weil ich selbst Agenturinhaber bin: Nicht jede Unzufriedenheit ist ein Grund zu wechseln. Manchmal reicht ein offenes Gespräch.

    Selbsttest: Arbeitet Ihre SEO-Agentur gut?

    Beantworten Sie die folgenden Fragen mit Ja oder Nein. Seien Sie dabei ehrlich zu sich selbst, auch wenn Sie die Agentur persönlich mögen.

    8 Fragen an Ihre jetzige Zusammenarbeit
    1. Können Sie in zwei Sätzen sagen, was Ihre Agentur im letzten Monat konkret umgesetzt hat?
    2. Wurden zu Beginn schriftlich Ziele festgelegt, die mit Ihrem Geschäft zu tun haben, etwa Anfragen, Anrufe oder Umsatz?
    3. Zeigt der monatliche Bericht, wie sich diese Ziele entwickeln, und nicht nur Rankings und Sichtbarkeitsindex?
    4. Haben Sie selbst Inhaber- oder Administratorzugang zu Google Search Console, Google Analytics und Ihrem Google-Unternehmensprofil?
    5. Bekommen Sie auf Rückfragen innerhalb weniger Tage eine Antwort, die Sie verstehen?
    6. Erklärt die Agentur auch, was nicht funktioniert hat und warum?
    7. Wissen Sie, auf welche Suchbegriffe die Agentur hinarbeitet und warum gerade auf diese?
    8. Könnten Sie die Zusammenarbeit innerhalb von drei Monaten beenden, ohne Ihre Daten oder Inhalte zu verlieren?

    Auswertung: Sieben oder acht Mal Ja ist ein gutes Zeichen, auch wenn die Rankings gerade stagnieren. Drei oder mehr Nein sind ein Grund für ein Gespräch. Bei Nein zu Frage 4 oder 8 sollten Sie unabhängig vom Rest handeln, denn dann hängen Ihre Daten an der Agentur.

    Wie lange sollte man einer SEO-Agentur Zeit geben?

    Rechnen Sie mit drei bis sechs Monaten, bis sich Rankings spürbar bewegen. Nach sechs Monaten sollte aber in der Search Console eine Entwicklung sichtbar sein, und die Agentur sollte erklären können, woran sie liegt oder warum sie fehlt.

    SEO wirkt verzögert. Wer nach sechs Wochen kündigt, hat der Agentur kaum eine Chance gegeben. Gleichzeitig ist „SEO braucht eben Zeit“ keine Antwort, die man über ein Jahr hinweg akzeptieren muss.

    Was nach sechs Monaten realistisch ist:

    • Technische Fehler, die zu Beginn gefunden wurden, sind behoben.
    • In der Google Search Console steigen die Impressionen, also wie oft Ihre Seiten in den Suchergebnissen erscheinen. Klicks folgen oft später.
    • Neue oder überarbeitete Seiten sind indexiert und erscheinen für die Begriffe, auf die sie ausgerichtet sind.
    • Bei lokalen Betrieben: Das Google-Unternehmensprofil wird häufiger angezeigt, und es kommen Anrufe oder Routenanfragen darüber.

    Sehen Sie nach sechs Monaten in keinem dieser Punkte eine Veränderung und bekommen auf Nachfrage keine schlüssige Erklärung, ist ein Wechsel vertretbar. Wie Sie die Search Console dafür lesen, steht in meinem Artikel Warum rankt meine Website nicht bei Google?

    Welche Warnsignale sprechen für einen Wechsel?

    Manche Dinge sind ein echtes Risiko für Ihre Website, egal wie sympathisch die Agentur ist:

    Ranking-GarantienNiemand kann Platz 1 bei Google garantieren. Google sagt das in seinen eigenen Hinweisen zur Auswahl von SEO-Dienstleistern ausdrücklich.
    Zugänge gehören der AgenturSearch Console, Analytics oder das Unternehmensprofil laufen über ein Konto der Agentur, und Sie haben nur Lesezugriff oder gar keinen.
    Gekaufte Links im Paket„20 Backlinks pro Monat“ als feste Leistung deutet auf gekaufte Links hin. Das verstößt gegen Googles Richtlinien und kann Rankings kosten.
    Berichte ohne Bezug zum GeschäftViele Kennzahlen und Kurven, aber keine Antwort darauf, ob mehr Anfragen kommen.
    Rankings für Begriffe, die niemand suchtPlatz 1 für eine Wortkombination mit null Suchvolumen sieht im Bericht gut aus, bringt aber keine Kunden.
    Massenhaft Texte ohne PrüfungDutzende neue Blogartikel pro Monat, die niemand bei Ihnen fachlich gegengelesen hat. Das schadet eher, als dass es nützt.

    Was sollte ich tun, bevor ich kündige?

    Suchen Sie ein Gespräch mit drei konkreten Fragen und prüfen Sie Ihren Vertrag. Oft klärt sich dabei mehr, als man erwartet. Und wenn nicht, haben Sie danach eine klare Grundlage für die Entscheidung.

    Bitten Sie Ihre Agentur, Ihnen diese drei Fragen schriftlich zu beantworten:

    • Was wurde in den letzten drei Monaten konkret umgesetzt, und welche Wirkung hatte es?
    • Was ist der Plan für die nächsten drei Monate, und woran sehen wir, ob er funktioniert?
    • Was hat bisher nicht funktioniert, und was ändern Sie deshalb?

    Eine gute Agentur beantwortet das ohne Mühe. Wenn die Antworten ausweichend sind oder nur aus Fachbegriffen bestehen, haben Sie Ihre Antwort auch.

    Prüfen Sie parallel den Vertrag: Kündigungsfrist, Mindestlaufzeit und wer die Rechte an den erstellten Texten und Bildern hat. Gerade der letzte Punkt wird oft übersehen. Regelt der Vertrag die Nutzungsrechte nicht eindeutig, sollten Sie das vor der Kündigung klären. Im Zweifel hilft ein kurzer Blick durch eine Anwältin oder einen Anwalt.

    Checkliste: So wechseln Sie Ihre SEO-Agentur ohne Rankingverlust

    Ein Agenturwechsel an sich schadet Ihren Rankings nicht. Schaden entsteht, wenn dabei Zugänge, Daten oder Weiterleitungen verloren gehen. Sichern Sie deshalb vor der Kündigung:

    WasWorauf Sie achten sollten
    Google Search ConsoleSie selbst als Inhaber der Property eintragen lassen, nicht nur als Nutzer.
    Google AnalyticsAdministratorrechte für Ihr eigenes Google-Konto.
    Google-UnternehmensprofilSie müssen Hauptinhaber sein. Hat die Agentur das Profil angelegt, lassen Sie sich die Hauptinhaberschaft übertragen.
    Domain, Hosting, CMSZugangsdaten auf Ihren Namen. Die Domain sollte bei Ihnen registriert sein, nicht bei der Agentur.
    Google Tag ManagerAdministratorzugang, falls vorhanden.
    Berichte und AnalysenAlle bisherigen Reports, Keyword-Listen und Audits exportieren.
    LinkaufbauListe aller Links, die die Agentur aufgebaut oder gekauft hat.
    WeiterleitungenBestehende Weiterleitungen dokumentieren und auf keinen Fall entfernen.

    Wichtig: Lassen Sie während des Wechsels keine URLs ändern und keine Seiten löschen. Wenn die neue Agentur Ihre Website umbauen will, sollte das erst passieren, wenn sie die bisherige Entwicklung verstanden hat.

    Welche Fragen sollte ich einer neuen SEO-Agentur stellen?

    Damit Sie beim nächsten Mal nicht in derselben Lage landen, hier die Fragen, die ich mir selbst als Kunde stellen würde, und woran Sie eine gute Antwort erkennen:

    Ihre FrageEine gute AntwortEin Warnsignal
    Wer arbeitet konkret an meiner Website?Name und Rolle der Person, die Sie auch erreichen können.„Unser Team“, ohne dass Sie je jemanden kennenlernen.
    Was passiert in den ersten drei Monaten?Konkrete Schritte, angepasst an Ihre Website.Ein Standardplan, der für jeden Kunden gleich klingt.
    Woran messen wir den Erfolg?Anfragen, Anrufe oder Umsatz, ergänzt um Rankings.Nur Sichtbarkeitsindex und Rankings.
    Wem gehören die Zugänge und Inhalte?Ihnen, von Anfang an.Ausweichende Antwort oder Hinweis auf „Agenturkonten“.
    Wie bauen Sie Links auf?Über Inhalte, Partner, Verbände oder Presse.Feste Linkpakete pro Monat.
    Was garantieren Sie?Transparenz, Erreichbarkeit und eine ehrliche Einschätzung.Rankings oder eine feste Anzahl an Anfragen.

    Weitere Kriterien für die Auswahl finden Sie im Artikel Wie finde ich eine gute SEO-Agentur? Wenn es Ihnen auch um Sichtbarkeit in ChatGPT und KI-Suchen geht: Was eine gute GEO-Agentur ausmacht.

    Häufige Fragen zum Wechsel der SEO-Agentur

    Verliere ich Rankings, wenn ich die SEO-Agentur wechsle?

    Der Wechsel selbst kostet keine Rankings. Probleme entstehen, wenn dabei Weiterleitungen entfernt, URLs geändert oder Inhalte gelöscht werden. Sichern Sie vorher alle Zugänge und lassen Sie bestehende Seiten und Weiterleitungen unverändert, bis die neue Agentur die Website kennt.

    Soll ich meine SEO-Agentur nach sechs Monaten ohne Ergebnisse wechseln?

    Nach sechs Monaten sollten zumindest steigende Impressionen in der Search Console und behobene technische Fehler sichtbar sein. Fehlt beides und kann die Agentur nicht schlüssig erklären, warum, ist ein Wechsel vertretbar. Führen Sie vorher ein Gespräch und lassen Sie sich Umsetzung, Plan und bisherige Fehlschläge schriftlich erläutern.

    Wie erkenne ich ohne SEO-Wissen, ob meine Agentur gut arbeitet?

    Prüfen Sie drei Dinge: Wissen Sie, was jeden Monat umgesetzt wird? Zeigen die Berichte Anfragen oder Umsatz statt nur Rankings? Haben Sie selbst Inhaberzugang zu Search Console, Analytics und Google-Unternehmensprofil? Wenn alle drei Fragen mit Ja beantwortet werden, ist die Grundlage gut.

    Gehören die Texte, die meine Agentur geschrieben hat, mir?

    Das hängt vom Vertrag ab. Üblich ist, dass Sie die Nutzungsrechte an bezahlten Texten und Bildern erhalten, das sollte aber ausdrücklich geregelt sein. Prüfen Sie den Vertrag vor der Kündigung und lassen Sie sich die Rechte im Zweifel schriftlich bestätigen.

    Was mache ich mit gekauften Links der alten Agentur?

    Lassen Sie sich zuerst eine vollständige Liste geben. Ob Handlungsbedarf besteht, hängt davon ab, ob Google die Links bereits abwertet oder ob eine manuelle Maßnahme in der Search Console vorliegt. Laut Google brauchen die meisten Websites das Disavow-Tool nicht. Lassen Sie das vor einer Entscheidung von der neuen Agentur prüfen.

    Andreas Böhm

    Inhaber von Deine SEO Agentur in Herten. Ich betreue kleine und mittlere Unternehmen bei Suchmaschinenoptimierung und Sichtbarkeit in KI-Suchen und arbeite allein, Kunden sprechen also immer mit mir. Davor und daneben über 15 Jahre SAP-Beratung in der Logistik.

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    Kurz gesagt

    Wenn eine Website bei Google nicht rankt, liegt es meist an einer von drei Stellen: Google hat die Seite gar nicht im Index, die Seite passt nicht zu dem, was Leute tatsächlich suchen, oder andere Seiten wirken für Google vertrauenswürdiger. Die Reihenfolge der Prüfung ist wichtig. Wer zuerst an Texten feilt, obwohl die Seite gar nicht indexiert ist, verliert Wochen.

    Die Frage höre ich von Handwerkern, Selbstständigen und kleinen Shops fast wortgleich: „Ich habe doch eine Website. Warum findet mich da niemand?“ Oft wurde viel Geld in das Design gesteckt, und dann passiert monatelang nichts.

    Die meisten Ursachen kannst du selbst eingrenzen, ohne Tools für hunderte Euro im Monat. Du brauchst dafür die kostenlose Google Search Console und etwa eine halbe Stunde. Ich gehe die Ursachen in der Reihenfolge durch, in der ich sie auch bei Kundenprojekten prüfe, weil jede Stufe auf der vorherigen aufbaut.

    Diagnose in dieser Reihenfolge
    1. Ist die Seite im Google-Index?Wenn nicht, ist alles andere egal.
    2. Für welche Begriffe erscheinst du schon?Oft rankst du, nur nicht für die Begriffe, die du erwartest.
    3. Gibt es für jede Leistung eine eigene Seite?Eine Startseite kann nicht zu allem passen.
    4. Wie gut ist dein Google-Unternehmensprofil?Bei lokalen Suchen oft wichtiger als die Website.
    5. Was machen die Seiten, die vor dir stehen?Die Konkurrenz legt die Messlatte fest.
    6. Gibt es technische Bremsen?Kommt seltener vor, als viele glauben.

    Ist deine Website überhaupt bei Google indexiert?

    Prüf es in der Google Search Console unter „URL-Prüfung“. Steht dort „URL ist nicht auf Google“, kann die Seite nicht ranken, egal wie gut sie ist.

    Das klingt banal. Ich sehe trotzdem regelmäßig Websites, die schlicht für Google gesperrt sind. Die häufigsten Gründe:

    • In WordPress ist unter Einstellungen › Lesen noch der Haken „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“ gesetzt. Der wird beim Aufbau gerne aktiviert und nach dem Livegang vergessen.
    • Einzelne Seiten stehen im SEO-Plugin auf noindex.
    • Die robots.txt sperrt Verzeichnisse, die eigentlich gefunden werden sollen.
    • Die Seite ist ganz neu. Google braucht für neue Seiten Tage bis Wochen, manchmal länger, besonders wenn keine andere Seite darauf verlinkt.

    Einen schnellen ersten Eindruck bekommst du, wenn du bei Google site:deine-domain.de eingibst. Die Zahl der Treffer ist nur ein grober Richtwert. Verlässlich ist der Bericht „Seiten“ in der Search Console. Dort siehst du auch Meldungen wie „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“. Das heißt: Google kennt die Seite, hält sie aber im Moment nicht für wertvoll genug. Dann liegt das Problem beim Inhalt, nicht bei der Technik.

    Rankt deine Website vielleicht, nur nicht für die richtigen Begriffe?

    Im Leistungsbericht der Search Console siehst du, bei welchen Suchanfragen deine Seite schon angezeigt wird. Häufig ist das nur der eigene Firmenname.

    Viele Betriebe googeln ihren eigenen Namen, sehen sich auf Platz 1 und halten das Thema für erledigt. Wer deinen Namen schon kennt, findet dich aber sowieso. Neue Kunden suchen nach dem Problem oder der Leistung: „Dachrinne reinigen Herten“, „Steuerberater Recklinghausen Existenzgründung“, „Elektriker Notdienst Gelsenkirchen“.

    Filter im Leistungsbericht deinen Firmennamen heraus und schau, was übrig bleibt. Siehst du dort Suchanfragen mit vielen Impressionen, aber Position 20 oder schlechter, hast du einen guten Startpunkt. Google hält deine Seite für grundsätzlich passend, aber nicht für die beste Antwort.

    Hast du für jede Leistung eine eigene Seite?

    Eine Seite rankt in der Regel für ein Thema. Wenn alle Leistungen auf der Startseite stehen, konkurriert jede mit den spezialisierten Seiten deiner Mitbewerber und verliert.

    Bei kleinen Betrieben stoße ich darauf am häufigsten. Ein Malerbetrieb bietet Innenanstrich, Fassade, Tapezieren und Bodenbeläge an, und alles steht in einem Absatz auf der Startseite. Sucht jemand „Fassade streichen lassen Marl“, zeigt Google lieber die Seite eines Mitbewerbers, die sich ausschließlich um Fassaden in Marl dreht.

    Mehr Text hilft hier wenig. Was hilft, ist eine Seite pro Hauptleistung, jeweils mit einer klaren Überschrift, echten Details (Ablauf, Material, grober Preisrahmen, Fotos von eigenen Projekten) und einer Antwort auf die Fragen, die Kunden am Telefon stellen. Wenn du in mehreren Städten arbeitest, gehört das Einzugsgebiet sichtbar auf die Seite. Getrennte Ortsseiten lohnen sich nur, wenn du für jeden Ort auch wirklich etwas Eigenes zu sagen hast. Zehn fast identische Seiten, bei denen nur der Stadtname getauscht ist, wertet Google eher ab.

    Welche Rolle spielt das Google-Unternehmensprofil?

    Bei Suchen mit Ortsbezug zeigt Google oft zuerst eine Karte mit drei Betrieben. Wer dort erscheint, entscheidet vor allem das Google-Unternehmensprofil, nicht die Website allein.

    Google nennt für diese lokalen Ergebnisse selbst drei Kriterien: wie gut das Profil zur Suche passt, wie weit der Betrieb vom Suchenden entfernt ist und wie bekannt er ist. An der Entfernung kannst du nichts ändern, an den anderen beiden sehr wohl.

    • Die Hauptkategorie muss genau zu deinem Kerngeschäft passen. „Dachdecker“ ist besser als „Bauunternehmen“, wenn du Dächer machst.
    • Leistungen, Öffnungszeiten, Fotos und Einzugsgebiet vollständig pflegen.
    • Bewertungen aktiv erfragen und beantworten, auch die kritischen.
    • Name, Adresse und Telefonnummer müssen überall gleich geschrieben sein: im Profil, auf der Website, im Impressum und in Branchenverzeichnissen.

    Mehr dazu, was Handwerksbetriebe konkret tun können, steht in meinem Artikel über SEO für Handwerker.

    Sind die Seiten vor dir einfach besser?

    Google vergleicht immer. Schau dir die ersten fünf Ergebnisse für deinen wichtigsten Suchbegriff an und frag dich ehrlich, warum ein Kunde deren Seite nützlicher finden könnte.

    Das ist die unbequemste Ursache, weil man sie nicht in den Einstellungen findet. Wenn die Seiten vor dir Preise nennen, Projekte zeigen, echte Fragen beantworten und seit Jahren von anderen Seiten verlinkt werden, reicht eine ordentliche Seite mit zwei Absätzen nicht.

    Achte beim Vergleich auf konkrete Dinge: Wie ausführlich sind die Seiten? Welche Fragen beantworten sie, die du nicht beantwortest? Zeigen sie echte Fotos und Namen oder Stockbilder? Werden sie in lokalen Medien, bei Verbänden oder von Partnern erwähnt? Daraus ergibt sich fast immer eine klare Liste, was dir fehlt.

    Vertrauen entsteht übrigens auch außerhalb deiner Website: Erwähnungen in der Lokalpresse, ein Eintrag bei der Handwerkskammer oder im Branchenverband, Links von Lieferanten und Partnern. Solche Signale kann man nicht über Nacht aufbauen, aber sie wirken langfristig.

    Kann Technik der Grund sein, warum meine Seite nicht rankt?

    Ja, aber seltener, als viele denken. Technik verhindert Rankings vor allem dann, wenn Google Inhalte nicht lesen kann oder die Seite auf dem Smartphone kaum benutzbar ist.

    Eine Ladezeit, die ein paar Zehntelsekunden über dem Idealwert liegt, ist selten der Grund, warum eine Seite auf Seite 3 steht. Echte Bremsen sehen anders aus:

    • Die mobile Ansicht ist kaputt, Texte sind abgeschnitten oder Buttons nicht klickbar. Google bewertet Seiten vorrangig in der mobilen Version.
    • Wichtige Inhalte stehen nur in Bildern oder werden erst per JavaScript nachgeladen.
    • Dieselbe Seite ist unter mehreren Adressen erreichbar, etwa mit und ohne www, ohne dass eine Version festgelegt ist.
    • Nach einem Relaunch wurden alte Adressen nicht weitergeleitet, und die Rankings der alten Seiten sind verloren gegangen.

    Wenn du Pagespeed-Werte prüfen willst, nimm PageSpeed Insights von Google und schau vor allem auf die mobilen Ergebnisse. Ein roter Wert heißt nur, dass du genauer hinschauen solltest.

    Wie lange dauert es, bis SEO wirkt?

    Das hängt von der Konkurrenz ab. Bei lokalen Nischen können sich erste Veränderungen nach einigen Wochen zeigen, bei umkämpften Begriffen dauert es eher Monate. Garantieren kann das niemand seriös.

    Manchmal ist die ehrliche Antwort auf „Warum rankt meine Seite nicht?“: weil sie erst seit drei Wochen online ist. Neue Domains haben noch keine Geschichte, keine Links und keine Nutzersignale. Wer in dieser Phase jede Woche alles umbaut, macht es Google eher schwerer.

    Und falls dir jemand Platz 1 in 30 Tagen verspricht: Das kann niemand zusichern, weil niemand außer Google den Algorithmus steuert. Auch Google selbst weist darauf hin, dass niemand ein Ranking garantieren kann.

    Selten, aber möglich: Google kann eine Seite wegen Verstößen gegen seine Richtlinien manuell abstrafen, etwa bei gekauften Links. Ob das bei dir der Fall ist, siehst du in der Search Console unter „Sicherheit und manuelle Maßnahmen“. Steht dort „Keine Probleme erkannt“, kannst du diesen Punkt abhaken.

    Symptom, Ursache, erster Schritt: die Übersicht

    Was du beobachtestWahrscheinliche UrsacheErster Check
    Seite taucht bei Google gar nicht aufNicht indexiert (noindex, Sperre, zu neu)URL-Prüfung in der Search Console
    Nur beim Firmennamen gefundenKeine Seiten zu den gesuchten LeistungenLeistungsbericht ohne Markennamen filtern
    Viele Impressionen, Position 15 bis 40Seite passt grob, ist aber nicht die beste AntwortTop-5-Ergebnisse vergleichen
    Nicht in der KartenansichtUnternehmensprofil unvollständig oder falsche KategorieProfil, Kategorie und Bewertungen prüfen
    Rankings nach Relaunch wegFehlende WeiterleitungenAlte URLs aufrufen, auf 404 achten
    „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“Inhalt für Google zu dünn oder doppeltSeite inhaltlich ausbauen oder zusammenlegen

    Gilt das auch für ChatGPT und KI-Suchen?

    Weitgehend ja. Systeme wie ChatGPT mit Websuche, Perplexity oder die KI-Übersichten von Google greifen auf dieselben Grundlagen zurück: Sie müssen deine Seite abrufen können, den Inhalt verstehen und dir vertrauen. Eine Seite, die bei Google nicht indexiert ist, hat auch in KI-Antworten schlechte Karten. Was darüber hinaus für KI-Systeme zählt, erkläre ich in der Anleitung zur GEO-Optimierung.

    Häufige Fragen

    Warum finde ich meine Website bei Google nicht, obwohl sie online ist?

    Online heißt nicht indexiert. Prüf in der Google Search Console mit der URL-Prüfung, ob Google die Seite kennt. Häufige Gründe für fehlende Indexierung sind eine aktive Suchmaschinensperre in WordPress, ein noindex-Tag oder dass die Seite noch sehr neu ist.

    Wie kann ich mein Google-Ranking selbst verbessern?

    Erst die Indexierung sicherstellen, dann für jede wichtige Leistung eine eigene, ausführliche Seite anlegen, das Google-Unternehmensprofil vollständig pflegen und aktiv um Bewertungen bitten. Diese Schritte kosten Zeit, aber kein Geld, und bringen bei lokalen Betrieben oft am meisten.

    Brauche ich für ein gutes Ranking viele Backlinks?

    Für lokale Betriebe meist nicht in großer Zahl. Wichtiger sind einige passende Erwähnungen, etwa von Verbänden, Partnern oder der Lokalpresse, und einheitliche Firmendaten in Verzeichnissen. Gekaufte Links können schaden, weil Google sie als Verstoß gegen seine Richtlinien wertet.

    Ist meine Website zu langsam für Google?

    Möglich, aber selten der Hauptgrund. Prüf die Seite mit PageSpeed Insights, vor allem mobil. Kritisch wird es, wenn die Seite auf dem Smartphone kaum bedienbar ist oder Inhalte nicht lädt. Kleine Abweichungen bei den Messwerten erklären fehlende Rankings in der Regel nicht.

    Kann mir eine Agentur Platz 1 bei Google garantieren?

    Nein. Rankings entstehen durch Googles Bewertung und durch das, was die Konkurrenz tut. Beides kann keine Agentur kontrollieren. Seriös ist eine Einschätzung, wie realistisch bestimmte Ziele sind, und transparente Berichte über die Entwicklung.

    Andreas Böhm

    Inhaber von Deine SEO Agentur in Herten. Ich betreue kleine und mittlere Betriebe im Ruhrgebiet bei lokaler Suchmaschinenoptimierung und Sichtbarkeit in KI-Suchen. Davor und daneben über 15 Jahre SAP-Beratung im Bereich Logistik, daher mein Blick für saubere Strukturen und Prozesse.

    Mehr über mich

    Du willst wissen, woran es bei deiner Seite liegt?

    Im kostenlosen SEO- und GEO-Check schaue ich mir deine Website an und sage dir, welche der Ursachen oben bei dir zutrifft und was du zuerst angehen solltest. Auch wenn die Antwort lautet, dass du es gut selbst machen kannst.

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