Kurz gesagt: Eine gute GEO-Agentur erkennst du daran, dass sie erklären kann, wie KI-Systeme zu ihren Antworten kommen, und dabei über Crawlbarkeit, eindeutige Unternehmensdaten und externe Quellen spricht, nicht über „KI-optimierte Texte“. Sie sagt außerdem offen, dass sich KI-Sichtbarkeit nur eingeschränkt messen lässt. Wer garantierte Nennungen in ChatGPT oder ein monatliches „KI-Ranking“ verkauft, hat das Feld nicht verstanden oder rechnet damit, dass du es nicht prüfst.
Transparenzhinweis: Ich bin Andreas Böhm und biete selbst GEO an. Du liest also keine neutrale Marktübersicht. Was du bekommst, sind fachliche Prüffragen, die du jedem Anbieter stellen kannst, mir eingeschlossen, plus einen Abschnitt darüber, wo ich selbst an Grenzen stoße.
GEO ist ein junges Feld, und das merkt man am Markt. Viele Anbieter, die vor zwei Jahren reines SEO gemacht haben, schreiben heute „GEO-Agentur“ aufs Schild. Manche haben sich wirklich eingearbeitet, andere haben ein neues Wort auf ein altes Angebot geklebt. Von außen ist das kaum zu unterscheiden, weil beide dieselben Begriffe verwenden. Als ich entschieden habe, GEO anzubieten, war die entscheidende Frage deshalb: Woran würde ein Kunde merken, ob ich es kann?

Fünf Prüffragen für das Erstgespräch
| Prüffrage | Gutes Zeichen | Warnsignal |
|---|---|---|
| 1. Wie kommt eine KI überhaupt zu ihrer Empfehlung? | Unterscheidet Trainingswissen und Live-Abruf, nennt externe Quellen als Faktor | „Wir schreiben deine Texte KI-optimiert“ |
| 2. Wie prüfst du zuerst, ob meine Seite für KI-Crawler erreichbar ist? | Crawlbarkeit als allererster Punkt, konkret mit robots.txt und Bot-Schutz | Das Thema kommt gar nicht vor |
| 3. Was tust du außerhalb meiner Website? | Einheitliche Unternehmensdaten über alle Quellen als eigener Arbeitsbereich | Alles dreht sich nur um Texte auf deiner Seite |
| 4. Wie misst du den Erfolg, und was kannst du nicht messen? | Grenzen der Messbarkeit werden von sich aus angesprochen | Ein sauberes monatliches „KI-Ranking“ als Standardleistung |
| 5. Wie verhält sich GEO zu meinem bestehenden SEO? | GEO als Ergänzung, klare Reihenfolge: erst Fundament, dann Aufbau | „SEO ist tot, jetzt kommt GEO“ |
1. „Wie kommt eine KI überhaupt zu ihrer Empfehlung?“
Die Grundlagenfrage. Eine kompetente Antwort unterscheidet zwischen dem, was ein Modell aus dem Training kennt, und dem, was es während eines Gesprächs im Netz abruft. Und sie erklärt, dass vor allem das Zweite direkt beeinflussbar ist.
2. „Wie prüfst du zuerst, ob meine Seite für KI-Crawler erreichbar ist?“
Der häufigste Grund für Unsichtbarkeit in KI-Antworten ist banal: Die Seite blockiert KI-Bots, über die robots.txt, Hoster-Einstellungen oder eine Cloudflare-Funktion, die mit einem Klick alle KI-Crawler aussperrt. Wer das nicht als ersten Schritt nennt, arbeitet an der Fassade, bevor das Fundament steht.
3. „Was tust du außerhalb meiner Website?“
KI-Systeme bilden sich ihr Bild von einem Unternehmen nicht nur aus dessen eigener Seite, sondern aus Verzeichnissen, Bewertungen, Fachbeiträgen und Erwähnungen Dritter. Eine GEO-Strategie, die nur auf der eigenen Website arbeitet, greift zu kurz.
4. „Wie misst du den Erfolg, und was kannst du nicht messen?“
Die ehrlichste Frage im ganzen Gespräch. KI-Sichtbarkeit ist schwer messbar: Es gibt keine öffentliche Rankingliste, Antworten schwanken von Anfrage zu Anfrage, und ein Teil des Effekts taucht in keiner Statistik auf, weil Nutzer gar nicht mehr klicken. Wer das offen sagt und trotzdem einen sinnvollen Messansatz vorschlägt, weiß, wovon er spricht. Wie so ein Ansatz aussieht, steht unter KI-Sichtbarkeit messen.
5. „Wie verhält sich GEO zu meinem bestehenden SEO?“
Wer GEO als Ablösung von SEO verkauft, verkauft einen Bruch, den es nicht gibt. KI-Systeme greifen überwiegend auf Inhalte zurück, die auch klassisch auffindbar sind. GEO ist eine zusätzliche Ebene auf einem SEO-Fundament, nicht dessen Nachfolger. Mehr dazu unter GEO vs. SEO.
Warnsignale speziell bei GEO-Anbietern
- Garantierte Nennungen in ChatGPT, Perplexity oder Claude.
- Separate Pakete pro KI-System, als bräuchte jedes eine eigene Optimierung.
- „KI-optimierte Texte“ als einzige beschriebene Leistung.
- Erfahrungsangaben, die zeitlich nicht aufgehen. Der Begriff GEO stammt aus einem Forschungspapier von Ende 2023. Wer mit „zehn Jahren GEO-Erfahrung“ wirbt, meint SEO oder übertreibt.
- Prozentzahlen ohne Quelle. „90 % aller Suchen enthalten KI-Antworten“ oder „+300 % KI-Sichtbarkeit“: Frag nach der Studie. Kommt keine, ist die Zahl ein Verkaufsargument.
- Einzelne Technik-Tricks als Kernleistung, etwa eine llms.txt als „Geheimwaffe“. Kein großer KI-Anbieter hat bestätigt, sie auszuwerten. Sie anzulegen ist in Ordnung, sie als Hauptleistung zu verkaufen nicht.
- Ein Wikipedia-Eintrag als Leistung. Wikipedia verlangt Relevanz und unabhängige Quellen und lehnt Selbstdarstellung ab. Für die meisten Mittelständler ist ein Artikel nicht realistisch, bezahlte Einträge verstoßen gegen die Regeln.
- Der Anbieter selbst ist in KI-Antworten zu seinem eigenen Thema nicht auffindbar.
Welche Nachweise du von einer GEO-Agentur verlangen kannst
Keine Agentur kann dir eine Garantie geben. Sie kann dir aber zeigen, wie sie arbeitet und misst. Diese fünf Dinge kannst du prüfen:
- Ein Messprotokoll mit Methode: eine feste Liste von Testfragen, mehrfach gestellt, mit Datum und Ergebnis. Lass dir ein anonymisiertes Beispiel zeigen und erklären, wie die Fragen ausgewählt wurden.
- Zahlen, die sich unabhängig prüfen lassen: Besuche von chatgpt.com oder perplexity.ai in Google Analytics, Zugriffe von KI-Crawlern in den Server-Logs. Keine perfekten Messwerte, aber nicht schönzurechnen.
- Die Agentur im Eigentest: Frag ChatGPT oder Perplexity nach GEO-Anbietern in der Region der Agentur. Wird sie genannt? Wenn nicht, frag im Gespräch, warum.
- Eine widerspruchsfreie eigene Website: Vergleich Erfahrungsjahre, Teamgröße und Preise auf zwei, drei Seiten der Agentur. Stimmen sie nicht überein, weißt du, wie sorgfältig dort gearbeitet wird.
- Eine Referenz mit Ansprechpartner: Ein Kunde, den du anrufen darfst, sagt mehr als zehn Logos. Frag ihn, was sich konkret verändert hat und wie die Zusammenarbeit lief.
Ehrlich gesagt: Wo ich selbst an Grenzen stoße
- Ich kann keine Nennungen garantieren. Niemand kann das. Ich kann die Voraussetzungen schaffen und plausibel machen, warum sie wirken.
- Die Messung bleibt unbefriedigend. Ich prüfe stichprobenartig, ob und wie du in KI-Antworten auftauchst. Ein sauberer Zeitreihen-Report wie bei Google-Rankings ist das nicht, und ich verkaufe es auch nicht so.
- Das Feld ist jung. Vieles, was heute als GEO-Best-Practice gilt, beruht auf Beobachtung und Plausibilität, nicht auf jahrelang belegten Daten. Wer dir etwas anderes erzählt, übertreibt.
Was ich dafür mitbringe: SEO seit 2010 und über fünfzehn Jahre als SAP-Berater, in denen ich erklärungsbedürftige technische Themen für Fachpublikum aufbereitet habe. Genau diese Fähigkeit, Komplexes eindeutig und belegbar darzustellen, ist der Kern von GEO. GEO ist bei mir Teil jeder SEO-Betreuung ab 249 € im Monat, mehr dazu auf der Seite GEO-Agentur.
Häufige Fragen zur Wahl der GEO-Agentur
Eine seriöse GEO-Agentur garantiert keine Nennungen in ChatGPT, nennt Quellen für ihre Zahlen, prüft zuerst, ob KI-Crawler deine Website erreichen, arbeitet auch außerhalb deiner Website und spricht offen darüber, was sich nicht messen lässt. Ihre eigene Website ist widerspruchsfrei.
Nein. Es gibt keinen öffentlichen Index und keine Rankingliste bei KI-Systemen, und die Antworten ändern sich je nach Frage und Zeitpunkt. Garantien sind in diesem Feld ein klares Warnsignal.
Ein Messprotokoll mit festen Testfragen, Datum und Methode, unabhängig prüfbare Zahlen wie KI-Besuche in Google Analytics oder Crawler-Zugriffe in den Server-Logs und mindestens eine Referenz, die du anrufen darfst.
In der Regel nicht. Erreichbarkeit für Crawler, eindeutige Unternehmensdaten, belegbare Inhalte und unabhängige Erwähnungen wirken bei allen Systemen. Separate Pakete pro KI-System sind meist ein Verkaufsargument.
Nur eingeschränkt. Antworten schwanken, es gibt keine offizielle Rangliste, und ein Teil der Wirkung entsteht ohne Klick. Möglich sind regelmäßige Testfragen mit Protokoll und die Beobachtung von KI-Besuchen und Erwähnungen.
Der Begriff Generative Engine Optimization stammt aus einem Forschungspapier von Ende 2023. Viele Grundlagen wie Crawlbarkeit, strukturierte Daten und eindeutige Unternehmensangaben kommen aus dem klassischen SEO und sind älter. Mehr dazu unter Was ist GEO?
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